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Marillenknödel mit Kartoffelteig, Österreichs süßer Klassiker, wie von Oma damals
Zartschmelzende Marillen, umhüllt von einem fluffigen Kartoffelteig, liebevoll gerollt und in goldbraunen Bröseln gewendet, diese Marillenknödel sind ein sommerliches Highlight der österreichischen Mehlspeis-Küche. Ob als Dessert, süße Hauptspeise oder nostalgisches Kindheitsgericht: Sie vereinen einfache Zutaten mit unvergleichlichem Geschmack und bringen die Frische der Saison direkt auf den Teller. Mit einem Hauch von Zucker serviert, wird jeder Knödel zu einem Stück kulinarischer Heimat.
Die Kartoffeln kochen, abseihen und schälen. Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse drücken und abkühlen lassen. Ei, eine Prise Salz sowie Mehl zufügen und flott zu einem glatten Teig verarbeiten. Nicht zu viel kneten. Sollte der Zeig zu weich werden, kann man etwas Kartoffelstärke zugeben und erneut kneten. Marillen waschen, halbieren, Kern entfernen, etwas braunen Zucker in der Marille verteilen (je nach Vorliebe) und die Marille wieder zuklappen. Etwas Kartoffelteig in die Handfläche legen, flach drücken, je eine Marille in die Mitte des Teiges geben, Teig einschlagen und zu einem runden Knödel formen.
Sind alle Knödel geformt, Wasser in einem Topf aufkochen, einen TL Salz zugeben und die Knödel darin ca. 10 bis 15 Minuten köcheln lassen. In der Zwischenzeit in einer Pfanne die Butter schmelzen und leicht erhitzen. Brösel sowie braunen Zucker zugeben und alles leicht anrösten. Immer wieder rühren, damit nichts anbrennen kann. Die fertigen Knödel danach in gerösteten Brösel wälzen, bis alles gut bedeckt ist. Auf einem Teller etwas von den Butterbrösel verteilen, Knödel anrichten, mit Puderzucker bestreuen und servieren.
ANMERKUNG
Die Variante mit Kartoffelteig überzeugt durch samtige Konsistenz und einem besonderen Aroma. Wer es etwas luftiger und schneller mag, greift zum Topfenteig. Er ist unkompliziert in der Zubereitung und bringt eine feine, leicht säuerliche Note ins Spiel. Beide Teige umhüllen die saftigen Marillen perfekt und machen das Gericht zum kulinarischen Sommerhighlight, egal für welchen Teig du dich entscheidest.