Zartschmelzende Marillen, umhüllt von einem fluffigen Kartoffelteig, liebevoll gerollt und in goldbraunen Bröseln gewendet, diese Marillenknödel sind ein sommerliches Highlight der österreichischen Mehlspeis-Küche. Ob als Dessert, süße Hauptspeise oder nostalgisches Kindheitsgericht, sie vereinen einfache Zutaten mit unvergleichlichem Geschmack und bringen die Frische der Saison direkt auf den Teller.

Autor: Kochzeit Magazin

Kategorie: Rezept

Erstellt: 13. Juli 2025

Besuche: 2.228

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Oma Elisabeth war eine resolute Frau, die Hände waren runzlig, doch sie bewegte sich mit ungebremster Energie zwischen Kochtopf und Arbeitsfläche. Mit einer alten Schürze bekleidet, hatte sie den Charme einer Hüterin längst vergangener Zeiten.

Während sie die Kartoffeln zerdrückt, spricht sie von den Anfängen, „Früher, da waren die Marillen knapp. Aber Kartoffeln hatten wir immer genug. Und so hab’ ich beide zusammengebracht.“ Ihr Rezept sei das Resultat von Not und Einfallsreichtum, sagt sie, doch heute ist daraus ein kulinarischer Schatz geworden, den Freunde und Nachbarn herbeiströmen lässt.

Am Ende geht es nicht nur um ein Rezept, sondern um das Gefühl, Teil einer langen Kette von Köchinnen und Köchen zu sein. Oma Elisabeth hat mir nicht nur gezeigt, wie man Knödel formt. Sie hat mir beigebracht, die Nähe zwischen Feld und Teller zu schätzen, die Fantasie in der Küche auszuleben und den einfachen Dingen im Leben mit Dankbarkeit zu begegnen.

Alternative zu Marillen

Zwetschgen, ihr leicht säuerliches Aroma macht Zwetschgenknödel zu einem Klassiker im Herbst. Erdbeeren, sie lassen sich halbiert in Topfenteig oder Kartoffelteig einschließen und verwandeln die Knödel in zarte Frühlingsboten. Birnen, fest und süß zugleich, eignen sie sich vor allem in Kombination mit Nüssen und etwas Zimt.

Kirschen, ideal für den Sommer, besonders wenn man sie zuvor kurz im Ofen karamellisiert. Schokoladenstückchen, für alle, die den süßen Nervenkitzel lieben, können statt Früchten kleine Schokotropfen in den Teig eingearbeitet werden.

Marillenknödel

Kartoffelteig oder Topfenteig

Der Topfenteig (Quark) punktet mit deutlich weniger Aufwand und zaubert binnen weniger Minuten leichte, zarte Knödel, die auf der Zunge förmlich zergehen. Während der Kartoffelteig eine andere Konsistenz bringt, entfaltet Topfenteig eine angenehme Frische und Leichtigkeit. Wer das erste Mal Topfen probiert, könnte an milden Joghurt denken, doch Quark hat eine festere, körnigere Struktur und einen intensiver-cremigen Geschmack.

Kartoffelteig hat eine samtige Konsistenz. Durch die gekochten und gepressten Kartoffeln bekommt der Teig eine leicht cremige, zugleich zarte Struktur, die wunderbar mit dem Fruchtkern harmoniert. Das natürliche Marillen-Aroma verbindet sich mit dem dezenten Kartoffelgeschmack zu einem harmonischen Ganzen. Im Vergleich zu reinem Topfenteig sind Kartoffelknödel etwas gehaltvoller. Kartoffeln stammen oft direkt vom Hof, machen das Gericht nachhaltig und erinnern an bäuerliche Hausmannskost, die mit wenig Zutaten viel Geschmack erzeugt.

Das Rezept wird wie folgt zubereitet

Marillenknödel mit Kartoffelteig, Österreichs süßer Klassiker, wie von Oma damals

Marillenknödel Rezept
5 von 1 Bewertung
Zartschmelzende Marillen, umhüllt von einem fluffigen Kartoffelteig, liebevoll gerollt und in goldbraunen Bröseln gewendet, diese Marillenknödel sind ein sommerliches Highlight der österreichischen Mehlspeis-Küche. Ob als Dessert, süße Hauptspeise oder nostalgisches Kindheitsgericht: Sie vereinen einfache Zutaten mit unvergleichlichem Geschmack und bringen die Frische der Saison direkt auf den Teller. Mit einem Hauch von Zucker serviert, wird jeder Knödel zu einem Stück kulinarischer Heimat.
Vorbereitung 15 Minuten
Zubereitung 25 Minuten
Gesamt 40 Minuten
Kategorie Hauptgericht
Küche international
Portionen 4 Personen
Kalorien 250 kcal

ZUTATEN

Für den Teig

  • 1000 g Kartoffel (mehlig)
  • 150 g Mehl
  • 1 Stk Ei
  • 1 Prise Salz

Restliche Zutaten

  • 8 Stk Reife Marillen
  • 125 g Butter
  • einige Semmelbrösel
  • 1 EL Puderzucker
  • 1-2 EL Brauner Zucker

AUSRÜSTUNG

  • 1 Messer
  • 1 Schneidebrett
  • 1 Pfanne
  • 1 Topf
  • 1 Kartoffelpresse

ZUBEREITUNG

  • Marillenknödel Vorbereitung
    Die Kartoffeln kochen, abseihen und schälen. Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse drücken und abkühlen lassen. Ei, eine Prise Salz sowie Mehl zufügen und flott zu einem glatten Teig verarbeiten. Nicht zu viel kneten. Sollte der Zeig zu weich werden, kann man etwas Kartoffelstärke zugeben und erneut kneten. Marillen waschen, halbieren, Kern entfernen, etwas braunen Zucker in der Marille verteilen (je nach Vorliebe) und die Marille wieder zuklappen. Etwas Kartoffelteig in die Handfläche legen, flach drücken, je eine Marille in die Mitte des Teiges geben, Teig einschlagen und zu einem runden Knödel formen.
  • Marillenknödel garen
    Sind alle Knödel geformt, Wasser in einem Topf aufkochen, einen TL Salz zugeben und die Knödel darin ca. 10 bis 15 Minuten köcheln lassen. In der Zwischenzeit in einer Pfanne die Butter schmelzen und leicht erhitzen. Brösel sowie braunen Zucker zugeben und alles leicht anrösten. Immer wieder rühren, damit nichts anbrennen kann. Die fertigen Knödel danach in gerösteten Brösel wälzen, bis alles gut bedeckt ist. Auf einem Teller etwas von den Butterbrösel verteilen, Knödel anrichten, mit Puderzucker bestreuen und servieren.

Notizen

Die Variante mit Kartoffelteig überzeugt durch samtige Konsistenz und einem besonderen Aroma. Wer es etwas luftiger und schneller mag, greift zum Topfenteig. Er ist unkompliziert in der Zubereitung und bringt eine feine, leicht säuerliche Note ins Spiel. Beide Teige umhüllen die saftigen Marillen perfekt und machen das Gericht zum kulinarischen Sommerhighlight, egal für welchen Teig du dich entscheidest.

Nährwerte

Portion: 100gKalorien: 250kcal
Schlüsselwort einfache Rezepte | Feierabendküche
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Fazit

Marillenknödel sind ein Stück gelebte Kultur, eine Liebeserklärung an die heimische Landwirtschaft und ein Beweis dafür, dass aus Schlichtheit große Köstlichkeit erwächst. Ob mit Kartoffelteig oder Topfenteig, ob mit Marillen, Zwetschgen oder Schokolade gefüllt, Knödel zu machen heißt, Geschichten zu erzählen.

Geschichten von Sommer, Ernte, Familie und Freude. Und bei jedem Bissen nimmt man ein kleines Stück dieser Erzählung auf und trägt sie weiter. In diesem Sinne, lasst euch verführen, knetet, formt und genießt, ganz so, wie es Oma Elisabeth gelehrt hat.

Marillenknödel

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Dieses Pappardelle Rezept verbindet die leicht herbe Note von Radicchio mit einem aromatischen Walnuss-Pesto. 

Die breite Pasta nimmt die cremige Soße perfekt auf und sorgt für ein unkompliziertes Gericht mit viel Geschmack, das sich sowohl für den Alltag als auch für besondere Anlässe eignet.

ZUTATEN

Für die Pasta

500 g Pappardelle
1 Stk Radicchio
100 g Walnüsse
8-10 Stk Anchovis in Öl
2 Stk Knoblauchzehen
100 g Parmesan
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer

Für die Garnitur

80 g Pankobrösel
½ Stk Zitrone
3-4 Zweige Petersilie
etwas Olivenöl

ZUBEREITUNG

Radicchio waschen, Blätter abzupfen und in mundgerechte Stücke schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken. Petersilie waschen, trocken schütteln und grob hacken. Parmesan fein reiben. Zitrone halbieren und den Saft einer Hälfte auspressen. Pasta im Salzwasser bissfest kochen. Pankobrösel in einer Pfanne ohne Öl bei mittlerer Hitze goldgelb rösten. Immer dabei bleiben, die Brösel können schnell anbrennen.

Walnüsse, Anchovis, Öl, Knoblauch, Parmesan, Salz sowie Pfeffer in einem Mixer zu einer glatten Masse pürieren. Nuss-Anchovi-Parmesan-Mischung in einer Pfanne leicht erwärmen. Kurz bevor die Pasta fertig ist, 2-3 EL Pasta-Wasser der Nuss-Masse zugeben und alles gut vermengen. Radicchio zur Sauce geben und garen, bis dieser leicht zusammenfällt. Pasta abgießen, abtropfen lassen, in die Pfanne geben und alles gut vermengen. Mit Zitronensaft beträufeln, mit den gerösteten Bröseln, Parmesan sowie Petersilie bestreuen, mit Olivenöl beträufeln und mit etwas Pfeffer würzen.

Mehr Rezepte sowie Tipps & Tricks findet ihr auf unserem Blog, den Link dazu haben wir in unserem Profil hinterlegt. 

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Dieses Palatschinken Cordon Bleu ist ein echter Klassiker für alle, die deftige Hausmannskost lieben. 😍

Die feinen Palatschinken werden gefüllt, aufgerollt, knusprig paniert und goldbraun ausgebacken. Das Ergebnis ist außen herrlich knusprig, innen saftig und aromatisch. Perfekt als sättigendes Hauptgericht für die ganze Familie und eine köstliche Alternative zu Cordon Bleu.

ZUTATEN

Backen und füllen

200 g Schinken oder Speck in Scheiben
200 g Käse würzig oder mild
3-4 EL Tomaten-Pesto
50 ml Milch
2 Stk Eier
1 Schüssel Semmelbrösel
1 Schüssel Mehl
1 EL Öl zum Backen

Für die Palatschinken

3 Stk Eier
500 ml Milch
250 g Mehl
1 Prise Salz

ZUBEREITUNG

Palatschinken: 3 Eier und die Milch in einer Schüssel mit dem Mixer verquirlen. Salz zugeben und langsam das Mehl unter ständigem Rühren einarbeiten bis eine homogene Masse entsteht. In einer Pfanne das Öl oder etwas Butter erhitzen und dünne Palatschinken auf beiden Seiten backen. Palatschinken auskühlen lassen.

Auf jede Palatschinke etwas Tomaten-Pesto streichen, eine Scheibe Schinken und eine Scheibe Käse legen. Die Palatschinken inklusive der Füllung einrollen, mit einem Zahnstocher (Spieß) fixieren. Mehl für die Panade in eine Schüssel geben, die zwei Eier mit 50 ml Milch in einer Schüssel verquirlen, Semmelbrösel ebenfalls in eine Schüssel geben. Die gefüllten Palatschinken in Mehl wenden, im Ei wälzen und mit Brösel rundum bedecken. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Palatschinken goldgelb ausbacken.

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Kartoffel Knödel gibt es viele, Rezepte gibt es noch mehr. Man muss aus einer einfachen Beilage aber nicht immer eine Wissenschaft machen. 

In diesem Rezept zeigen wir die schnelle und einfache Zubereitung unserer Kartoffelknödel. Wir servieren die Beilage gerne zu Gerichten mit viel Soße.

ZUTATEN

1 kg Kartoffel mehlig
150 g Kartoffelmehl (Stärke)
100 g Grieß
1 Prise Salz
1 Prise Muskat

ZUBEREITUNG

Kartoffeln kochen bis sie weich sind, schälen und durch eine Kartoffelpresse drücken. Kartoffelmehl (Stärke), Grieß, Salz sowie Muskat zugeben und einen Teig kneten. Teig in handgroße Stücke portionieren und runde Knödel formen.

In einem großen Topf Wasser erhitzen (leicht köcheln), salzen und die Knödel im Wasser leicht köcheln bis diese beginnen aufzuschwimmen. Je nach Größe dauert das in etwas 15 bis 20 Minuten. Knödel aus dem Wasser nehmen, abtropfen lassen und servieren.

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Zart gekochter Tafelspitz, kräftige Rindsuppe und eine cremige Dillsoße machen dieses traditionelle Gericht zu einem echten Klassiker. 

ZUTATEN

1 kg Tafelspitz (Rindfleisch)
1-2 Stk. Rinderknochen für die Suppe
1 Bnd Wurzelgemüse
1/2 Stange Lauch
1 Stk. Zwiebel groß mit Schale
1-2 Stk. Lorbeerblätter
1 Bnd Dill
1 1/2 EL Butter
2 EL Mehl
100 ml Milch
1 Prise Pfeffer
1 Prise Muskat

ZUBEREITUNG

Zwiebel halbieren und in einem tiefen Topf ohne Öl an den Schnittflächen dunkel anbraten und zur Seite geben. Wurzelgemüse putzen sowie schälen. Lauch waschen und in grobe Stücke schneiden. Fleisch waschen und trocken tupfen. In einem Suppentopf ca. 3 Liter Wasser mit Wurzelgemüse, Lauch, Zwiebel (inkl. Schale), Lorbeerblätter, Pfefferkörner aufkochen. Fleisch und Knochen dazugeben, Hitze reduzieren und ca. 2 Stunden köcheln lassen. Zu Beginn den aufsteigenden Schaum abschöpfen. Nach ca. 1,5 Stunden der Garzeit die Suppe kräftig salzen. Ist das Fleisch weich gegart, herausnehmen und quer zur Faser in Scheiben schneiden.

Rindsuppe für die Soße entnehmen. Dill waschen, trocken tupfen und fein hacken. In einem Topf die Butter zerlassen, Mehl zugeben und kurz rösten. Mit der Suppe (ca. 600 ml) aufgießen. Alles gut mit einem Schneebesen vermengen, um Klumpen zu vermeiden. Milch unterrühren, Dill zugeben und mit Salz, Pfeffer sowie Muskat abschmecken. Bei mittlerer Hitze 5 bis 6 Minuten köcheln lassen. Tafelspitz mit Dillsoße sowie Kartoffeln oder STerz servieren.

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Kommentare / Bewertungen

ein Kommentar

  1. Avatar-Foto
    Hanna Kohler 13 Juli, 2025 um 09:59- antworten

    5 Sterne
    Die Art des Teiges für Obstknödel sorg fast immer für Diskussion, ich bin auch auf der Seite der Kartoffeln. LG

5 from 1 vote

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