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Tiroler Leber oder Berliner Art? Die einfach köstliche Innerei.
Leber , eine unterschätzte Spezialität. Leber muss sie mögen. Diese Art der Zubereitung sorgt für Genuss und der Geschmack der Leber wird durch die Aromen der restlichen Zutaten gemildert. Macht man es richtig zergeht sie auf der Zunge und sorgt für ein angenehmes Mundgefühl.
Wenn nötig die Leber zuputzen, in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden und trocken tupfen. Apfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in ca. 1 cm dicke Ringe schneiden. Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden. Zwei Pfannen vorbereiten. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die Zwiebel darin goldgelb rösten. 1 TL Kristallzucker zugeben, gut vermengen und die Zwiebel damit karamellisieren. Zwiebel zusammenschieben und die Speckstreifen in der Pfanne knusprig braten. Mit Salz sowie Pfeffer abschmecken. Apfelscheiben von beiden Seiten in der Pfanne braten.
Damit die Apfelringe ihre Form behalten und nicht zerfallen, sollten sie erst angebraten werden, wenn Speck und Zwiebeln bereits fertig sind. Die Pfanne dabei nicht zu heiß werden lassen, damit die Äpfel leicht karamellisieren und eine schöne goldbraune Farbe entwickeln.
In einer weiteren Pfanne die Leber zubereiten. In der Pfanne 1 EL Öl erhitzen. Die Leber von beiden Seiten etwas mit Mehl bestreuen. 1 EL Butter der Pfanne zugeben, erhitzen und Thymianzweig zugeben. Die Leber von beiden Seiten scharf und kurz anbraten. (Achtung nicht zu lange, sonst wird sie trocken und zäh). Gebratene Leber auf einem Teller anrichten, mit gebratenen Apfelscheiben, gerösteten Zwiebel und Speckstreifen garnieren. Mit dem Sud von den gebratenen Zwiebeln sowie der Leber übergießen und mit Beilagen servieren.
Damit die Leber außen eine schöne Kruste bekommt und innen zart bleibt, sollte die Pfanne gut vorgeheizt sein. Die leicht bemehlten Scheiben nur kurz und bei hoher Hitze braten. Nach dem Braten die Leber kurz ruhen lassen und erst dann salzen, so bleibt sie besonders saftig und aromatisch.
ANMERKUNG
Als Beilage servieren wir Kartoffelpüree. Diese Art der Leber lebt vom Zusammenspiel aus kräftigen und süßlichen Aromen. Die Kombination aus zart gebratener Leber, würzigem Speck und karamellisiertem Apfel macht das Gericht besonders ausgewogen und typisch für die traditionelle Alpenküche.Tipp: Leber sollte immer erst nach dem Braten gesalzen werden. Wird sie bereits vorher gesalzen, kann sie beim Garen an Saft verlieren und trockener werden. So bleibt sie besonders zart und saftig.