Süße Apfelscheiben, in einem luftigen Teig gewendet und goldbraun ausgebacken. Apfelringe bzw. Apfelküchlein sind der Inbegriff von warmem, hausgemachtem Dessert. Außen knusprig, innen weich und fruchtig, verströmen sie beim Braten einen Duft, der sofort Kindheitserinnerungen weckt. Perfekt als schnelle Nachspeise, gemütlicher Nachmittagssnack oder süße Überraschung für Gäste.
Autor: Kochzeit Magazin
Kategorie: Rezept
Erstellt: 07. Jänner 2026
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Es gibt Gerichte, die uns sofort in eine andere Zeit versetzen. Apfelringe oder Apfelküchlein bzw. Apfelspalten, wie sie in vielen Regionen liebevoll genannt werden, gehören genau in diese Kategorie. Der Duft von warmen Äpfeln, Zimt, Vanille und frisch ausgebackenem Teig ist für viele Menschen ein Stück Kindheit, ein Stück Zuhause, ein Stück Geborgenheit.
Kaum ein anderes Dessert schafft es, so schnell ein Gefühl von Wärme und Wohlbefinden zu erzeugen. Apfelringe sind ein kulinarischer Gruß aus einer Zeit, in der man sich an kalten Tagen um den Küchentisch versammelte, während in der Pfanne goldbraune Apfelküchlein brutzelten und die ganze Wohnung mit ihrem Duft erfüllten. Dabei sind Apfelringe erstaunlich vielseitig.
Sie können ein schnelles Dessert sein, ein süßer Nachmittagssnack, ein Highlight auf dem Frühstückstisch oder sogar ein festliches Element in einem Menü. Sie passen zu jeder Jahreszeit, aber besonders im Herbst und Winter entfalten sie ihre volle Magie, dann, wenn die Apfelernte frisch ist und die Sehnsucht nach warmen, tröstenden Speisen wächst.
Apfelringe sind ein wunderbares Beispiel dafür, wie man mit einfachen Zutaten etwas Großartiges zaubern kann. Ein paar Äpfel, ein Teig, etwas Zucker und Zimt, mehr braucht es nicht. Und doch entsteht daraus ein Dessert, das sowohl rustikal als auch elegant sein kann, je nachdem, wie man es serviert. Ob pur, mit Staubzucker, mit Vanillesauce, mit Eis oder mit Karamell.
Die Vorteile
Apfelringe sind nicht nur köstlich, sondern bringen eine ganze Reihe von Vorteilen mit, die sie zu einem idealen Dessert für jede Gelegenheit machen. Apfelringe bestehen aus Zutaten, die fast jeder zu Hause hat, Äpfel, Mehl, Eier, Milch, Zucker bzw. Zimt. Das macht sie zu einem idealen Dessert für spontane Momente, wenn der Gusto plötzlich zuschlägt.
In weniger als 30 Minuten stehen Apfelküchlein auf dem Tisch. Sie sind perfekt für unerwarteten Besuch, gemütliche Nachmittage, schnelle Desserts oder die Familienküche. Obwohl Äpfel besonders im Herbst Saison haben, sind sie das ganze Jahr über erhältlich.
Apfelringe passen im Winter zu Zimt, Vanille und warmen Saucen, im Sommer zu Eis und frischen Beeren, im Frühling zu Joghurt und Zitronennoten, im Herbst zu Karamell und Nüssen. Viele Menschen verbinden Apfelküchlein mit Omas Küche, Weihnachtsmärkten oder Familienfeiern. Sie sind ein Dessert, das Emotionen weckt und genau das macht sie so besonders.
Apfelringe können, klassisch ausgebacken, vegan zubereitet, glutenfrei gemacht, im Backofen gebacken oder in der Heißluftfritteuse zubereitet werden. Sie passen sich jeder Ernährungsform an. Natürlich sind Apfelküchlein ein Dessert, aber sie enthalten frisches Obst, Ballaststoffe, Vitamine, natürliche Süße.
Kinder lieben die runde Form, den süßen Geschmack, das Dippen in Zucker oder Sauce, Apfelringe sind ein ideales Familiengericht. Sie eignen sich hervorragend für Weihnachtsfeiern, Geburtstage, Brunch, Dessertbuffets oder gemütliche Abende. Apfelküchlein sind ein Publikumsliebling.

Tipps & Tricks
Damit deine Apfelringe nicht nur gut, sondern wirklich herausragend werden, findest du hier eine umfangreiche Sammlung an Tipps aus der Praxis. Viele davon stammen aus der Erfahrung, wie man Apfelküchlein besonders knusprig, aromatisch und stabil bekommt.
Die richtige Apfelsorte wählen, ideal sind Elstar, Gala, Jonagold oder Braeburn. Sie sind süß‑säuerlich, fest, aromatisch und nicht zu mehlig. Mehlige Sorten zerfallen beim Braten.
Die ideale Dicke 0,8–1,2 cm, zu dünn werden sie trocken, zu dick, garen sie nicht durch. Das Kerngehäuse sauber entfernen, am besten mit Apfelausstecher oder einem kleinen Messer.
Teig nicht zu flüssig machen, der Teig sollte dickflüssig, gut haftend und leicht cremig sein. Zu dünner Teig tropft ab, zu dicker Teig wird klumpig. Für extra Geschmack mit Vanille, Zimt, Zitronenschale, Rum, Apfelsaft oder Kardamom verfeinern. Ein Hauch Zitrone verhindert das Braunwerden der Äpfel.
Öl sollte etwa 170–180 °C haben. Zu heiß, Teig verbrennt, Apfel bleibt roh. Zu kalt, der Teig saugt Öl auf. Nicht zu viele Ringe gleichzeitig braten. Die Pfanne sollte nicht überfüllt sein. Sonst sinkt die Temperatur und die Ringe werden weich statt knusprig. Auf Küchenpapier abtropfen lassen, so werden sie leichter, weniger fettig und knuspriger.
Mögliche Beilagen & Toppings
Apfelringe sind unglaublich vielseitig und lassen sich mit einer breiten Palette an Beilagen und Toppings kombinieren. Staubzucker, Zimt-Zucker, Vanillezucker oder Honig, diese Varianten sind zeitlos und passen immer.
Vanillesauce, Schlagobers (Schlagsahne), Mascarponecreme, Joghurt, Crème fraîche mit Vanille bringen eine angenehme Frische und Cremigkeit. Vanilleeis, Zimteis, Karamelleis, Walnusseis, Apfeleis, also warm und kalt ist unschlagbar.
Beeren, Apfelkompott, Zwetschgenröster, Birnenragout oder Preiselbeeren bringen Farbe und Frische. Karamellsauce, Ahornsirup, Schokoladensauce oder Salzkaramell sind perfekt für alle, die es süßer mögen. Gehackte Nüsse, Mandelsplitter, Granola, Krokant oder Sesamsorgen für Textur und Biss.

Das Rezept wird wie folgt zubereitet
Apfelspalten, Apfelringe, Apfelküchlein, so werden sie gemacht

ZUTATEN
- 500 g säuerliche Äpfel
- 80 g Mehl
- ¼ Liter Milch
- 2 Stk Eier
- 1 Prise Salz
- 2 EL Puderzucker
- reichlich Öl zum Ausbacken
AUSRÜSTUNG
- 1 Messer
- 1 Schneidebrett
- 1 Schüssel
- 1 Pfanne
ZUBEREITUNG
In einer Schüssel mit Mehl, Eier (ohne Schale), Milch sowie Salz einen zähflüssigen Teig rühren. Äpfel waschen, trocken tupfen, schälen und Kerngehäuse entfernen (ausstechen). Äpfel in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Öl in einer Pfanne auf 180° erhitzen.
Die Apfelscheiben mit einer Gabel einzeln im Teig wälzen, kurz abtropfen lassen und im heißen Fett auf jeder Seite 3-5 Minuten goldgelb ausbacken. Die fertigen Apfelspalten warm stellen, bis alle ausgebacken sind. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen oder mit Honig beträufeln.
Notizen
Nährwerte
Fazit
Apfelringe bzw. Apfelküchlein sind ein Dessert, das zeitlos bleibt, egal, wie sich die Küche verändert. Sie sind einfach, schnell, vielseitig und voller Geschmack. Sie verbinden Generationen, wecken Erinnerungen und bringen Menschen zusammen. Mit wenigen Zutaten entsteht ein Gericht, das sowohl rustikal als auch elegant sein kann, je nachdem, wie man es serviert.
Die Vorteile reichen von der schnellen Zubereitung über die Vielseitigkeit bis hin zur Möglichkeit, sie an jede Ernährungsform anzupassen. Mit den richtigen Tipps & Tricks gelingen sie immer und werden goldbraun, knusprig, aromatisch und herrlich duftend. Dazu kommen zahlreiche Beilagen und Toppings, die das Dessert abrunden und für jede Gelegenheit anpassbar machen. Kurz gesagt: Apfelringe sind ein Stück kulinarische Heimat, warm, duftend und unwiderstehlich.

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