Die einfache Zubereitung vom Kaiserschmarrn und die Möglichkeit, verschiedene Zutaten und Beilagen zu verwenden, machen ihn zu einem Favoriten in der österreichischen Küche. Er ist aus der kulinarischen Welt Wiens nicht mehr wegzudenken. Auch in allen anderen Teilen Österreichs wird er gerne gegessen.

Autor: Kochzeit Magazin

Kategorie: Rezept

Erstellt: 16. Februar 2025

Besuche: 1.724

Inhaltsverzeichnis

Herkunft und Geschichte vom Kaiserschmarrn

Kaiserschmarrn ist ein traditionelles österreichisches Gericht, das seinen Ursprung im 19. Jahrhundert hat. Die Legende besagt, dass das Gericht für Kaiser Franz Joseph I. von Österreich kreiert wurde. Der Name „Kaiserschmarrn“ setzt sich aus „Kaiser“, was auf den Kaiser hinweist, und „Schmarrn“, was in der Wiener Mundart für etwas Kleines oder Zerfetztes steht, zusammen. Es handelt sich um eine zerrissene Pfannkuchenart, die üblicherweise mit Puderzucker bestäubt und mit Kompott oder Zwetschkenröster serviert wird.

Klassische Zutaten von Kaiserschmarrn

Die klassischen Zutaten für Kaiserschmarrn sind einfach und beinhalten Mehl, Milch, Eier, Zucker und Salz. Diese Zutaten werden zu einem Teig vermischt und in einer Pfanne gebacken, bis der Teig eine goldbraune Farbe annimmt. Der fertige Teig wird dann in kleine Stücke gerissen und mit Puderzucker bestäubt.

Kaiserschmarrn

Variationen mit Obst

Kaiserschmarrn kann auf vielfältige Weise variiert werden, indem man Obst hinzufügt. Apfel-Kaiserschmarrn, Apfelstücke werden in den Teig gemischt oder als Belag hinzugefügt.  Pflaumen-Kaiserschmarrn, reife Pflaumen oder Zwetschgen werden in den Teig gegeben oder als Kompott dazu gereicht. Beeren-Kaiserschmarrn, eine Mischung aus Heidelbeeren, Himbeeren und Erdbeeren verleiht dem Gericht eine fruchtige Note. Die Zugabe von Obst macht den Kaiserschmarrn nicht nur geschmacklich interessanter, sondern auch etwas gesünder.

Das Rezept wird wie folgt zubereitet

Kaiserschmarrn ein Klassiker der süßen Küche, so gelingt er.

Kaiserschmarrn Rezept
5 von 1 Bewertung
Kaiserschmarrn ist aus der Wiener Küche nicht mehr wegzudenken. Er ist beliebt, er schmeckt und er verwöhnt den Gaumen.
Vorbereitung 15 Minuten
Zubereitung 15 Minuten
Gesamt 30 Minuten
Kategorie Dessert, Hauptgericht, Nachspeise
Küche international
Portionen 4 Portionen
Kalorien 690 kcal

ZUTATEN

  • 6 Stk Eier
  • 600 ml Milch
  • 260 g Mehl
  • 60 g Butter
  • 80 g Brauner Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Puderzucker

AUSRÜSTUNG

  • 1 Pfanne
  • 1 Schneebesen
  • 1 große Schüssel
  • 2 kleine Schüsseln

ZUBEREITUNG

  • Kaiserschmarrn Vorbereitung
    Eier trennen (Dotter und Eiklar extra in je eine Schüssel geben). Milch mit Mehl und einer kleinen Prise Salz glatt rühren. Dotter unterrühren. Eiklar zu cremigem Schnee schlagen und vorsichtig unter den Teig heben. Backofen auf 180° vorheizen. In einer Pfanne mit hitzebeständigem Griff die Butter erhitzen, Teig darin verteilen, mit braunem Zucker bestreuen und bei kleiner Hitze ca. 1-2 Minute backen.
  • Kaiserschmarrn garen
    Teig wenden und auch von der anderen Seite 1 bis 2 Minuten backen. Teig vierteln und grob zerteilen. Schmarrn in den Ofen stellen und ca. 5 Minuten backen (mittlere Ebene). Schmarrn in kleine Stücke schneiden, mit Staubzucker bestreuen und servieren.

Notizen

Zwetschgenröster oder Kompott ist die optimale Beilage! Heute gab es Zwetschgen, Apfel Kompott, ganz einfach und schnell gemacht.

Nährwerte

Portion: 100gKalorien: 690kcal
Schlüsselwort einfache Rezepte | schnelle Rezepte
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Ofenschlupfer

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Ofenschlupfer schmeckt auch zum Kaffee und kann sowohl warm als auch kalt genossen werden.

Fazit

Kaiserschmarrn ist ein vielseitiges und beliebtes österreichisches Dessert, das sowohl traditionell als auch in zahlreichen Varianten genossen werden kann. Die einfache Zubereitung und die Möglichkeit, verschiedene Zutaten und Beilagen zu verwenden, machen es zu einem Favoriten in der österreichischen Küche. Mit Alternativen zu Weizenmehl und Kuhmilch kann Kaiserschmarrn auch an unterschiedliche Ernährungsbedürfnisse angepasst werden. Egal ob klassisch oder modern interpretiert, Kaiserschmarrn bleibt eine süße Verführung, die man nicht so schnell vergisst.

Kaiserschmarrn

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Diese Mohnschnecken überzeugen mit knusprigem Blätterteig, einer aromatischen Mohnfüllung und einer feinen Zuckerglasur. 

Ob zum Frühstück, Nachmittagskaffee oder als süße Kleinigkeit zwischendurch, die saftigen Schnecken gelingen und bleiben lange frisch.

ZUTATEN

1 Pkg. Blätterteig
200 g Mohn
100 g Kristallzucker
250 ml Milch
150 g Staubzucker
2-3 EL Wasser oder Zitronensaft

ZUBEREITUNG

Milch und Zucker in einem Topf aufkochen. Mohn dazu geben und unter ständigem Rühren erneut aufkochen. Beiseite stellen und abkühlen lassen. Blätterteig ausrollen. Mohnfüllung auf dem Teig verstreichen, bis alles bedeckt ist. Den Teig einrollen und in ca.2 cm dicke Scheiben schneiden.

Teigscheiben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, mit etwas Wasser benetzen und im vorgeheizten Ofen bei 180° (Umluft) ca. 20 Minuten backen bis die gewünschte Farbe erreicht ist. Staubzucker in eine Schüssel sieben. Nach und nach Zitronensaft oder Wasser einrühren. So lange verrühren, bis eine glatte, dickflüssige Glasur entsteht. Die Glasur auf die abgekühlten Mohnschnecken streichen und trocknen lassen.

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Pizza Ortolana Special, herzhaft belegt und knusprig gebacken im heimischen Ofen

Eine leichte, frische Pizza mit Gemüse, Speck und Pilzen. Knusprig lockerer Teig, gebacken im heimischen Ofen, immer ein Genuss und besser als jede gelieferte Pizza.

ZUTATEN

2 Stk. Pizzateig
1 Pkg Champignons
1 Stk Brokkoli
1 Stk Blumenkohl
1 Dose Anchovis
1-2 Stk. Rote Zwiebel
15-20 Scheiben Speck nach Wahl
1-2 Stk. Mozzarella gerieben
4 EL Tomatensugo, Tomatensoße oder Ketchup

ZUBEREITUNG

Ofen auf 250° Umluft vorheizen. Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden. Mozzarella auf Raumtemperatur bringen. Pizzateig am Teller rund ausformen und mit Tomatensugo bestreichen. Menge nach Belieben. Brokkoli sowie Blumenkohl waschen, trocken schütteln und in kleine Röschen teilen. Brokkoli sowie Blumenkohl im heißen Wasser kurz blanchieren, abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken und zur Seite stellen.

Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Speck, Zwiebelringe, Champignons, Brokkoli, Blumenkohl, Anchovis sowie Mozzarella verteilen und im Ofen ca. 20 Minuten backen. Pizza aus dem Ofen nehmen, kurz ausdampfen lassen und servieren.

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Knusprig paniert, herzhaft gefüllt und mit einer feinen Gemüsenote. 😍

Das Mangold Cordon Bleu kombiniert zartes Schnitzelfleisch mit würzigem Bergkäse, Schinken und frischem Mangold.

Eine abwechslungsreiche Variante des Klassikers, die sich hervorragend für ein besonderes Mittag- oder Abendessen eignet.

ZUTATEN

4 Stk Schnitzelfleisch Schwein o. Kalb
5-6 Blätter Mangold
4 Stk Schinken oder Speck
8 Scheiben Bergkäse
2 Stk Zwiebel rot
1 Stk Knoblauchzehe
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer
1 Schale Mehl
1 Schale Semmelbrösel (Paniermehl)
2 Stk Ei

ZUBEREITUNG

Mangold waschen, trocken schütteln und klein schneiden. Zwiebel sowie Knoblauch schälen und klein schneiden. In einer Pfanne etwas öl erhitzen, Zwiebel kurz anschwitzen, Knoblauch zugeben und kurz rösten. Mangold zugeben und kurz braten, bis dieser zusammenfällt. Mit Salz würzen. Mangold aus der Pfanne nehmen, etwas ausdrücken, damit er etwas Flüssigkeit verliert und zur Seite stellen. Schnitzel klopfen oder plattieren.

Schnitzel mit Schinken (oder Speck), Mangold, sowie Käse belegen, pfeffern, zusammenklappen und mit kleinen Spießen die Ränder befestigen. Mehl in eine große Schale geben, Eier in einer Schüssel aufschlagen, verquirlen und mit Salz würzen. Brösel (Paniermehl) in eine dritte Schale geben. Fleisch in Mehl, dann im Ei, zum Schluss in Brösel wenden und darauf achten das alles gut damit bedeckt ist. Öl (ca 1 cm hoch) in einer Pfanne erhitzen und das Cordon Bleu von beiden Seiten langsam ausbacken, bis die gewünschte Farbe erreicht ist. Auf Küchenpapier abtropfen lassen, Spieße entfernen und servieren.

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Dieses Pappardelle Rezept verbindet die leicht herbe Note von Radicchio mit einem aromatischen Walnuss-Pesto. 

Die breite Pasta nimmt die cremige Soße perfekt auf und sorgt für ein unkompliziertes Gericht mit viel Geschmack, das sich sowohl für den Alltag als auch für besondere Anlässe eignet.

ZUTATEN

Für die Pasta

500 g Pappardelle
1 Stk Radicchio
100 g Walnüsse
8-10 Stk Anchovis in Öl
2 Stk Knoblauchzehen
100 g Parmesan
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer

Für die Garnitur

80 g Pankobrösel
½ Stk Zitrone
3-4 Zweige Petersilie
etwas Olivenöl

ZUBEREITUNG

Radicchio waschen, Blätter abzupfen und in mundgerechte Stücke schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken. Petersilie waschen, trocken schütteln und grob hacken. Parmesan fein reiben. Zitrone halbieren und den Saft einer Hälfte auspressen. Pasta im Salzwasser bissfest kochen. Pankobrösel in einer Pfanne ohne Öl bei mittlerer Hitze goldgelb rösten. Immer dabei bleiben, die Brösel können schnell anbrennen.

Walnüsse, Anchovis, Öl, Knoblauch, Parmesan, Salz sowie Pfeffer in einem Mixer zu einer glatten Masse pürieren. Nuss-Anchovi-Parmesan-Mischung in einer Pfanne leicht erwärmen. Kurz bevor die Pasta fertig ist, 2-3 EL Pasta-Wasser der Nuss-Masse zugeben und alles gut vermengen. Radicchio zur Sauce geben und garen, bis dieser leicht zusammenfällt. Pasta abgießen, abtropfen lassen, in die Pfanne geben und alles gut vermengen. Mit Zitronensaft beträufeln, mit den gerösteten Bröseln, Parmesan sowie Petersilie bestreuen, mit Olivenöl beträufeln und mit etwas Pfeffer würzen.

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Kommentare / Bewertungen

2 Comments

  1. Avatar-Foto
    Harald Semmer 16 Februar, 2025 um 10:51- antworten

    5 Sterne
    Interessant mit Obst im Teig habe ich es noch nicht versucht. Werde ich nachholen …

    • KochzeitLogo_180x180_KREIS
      Kochzeit Magazin 16 Februar, 2025 um 11:12- antworten

      Darauf sind wir gespannt, sag Bescheid, wenn du es probiert hast. Wir sind überzeugt, es wird dir schmecken.

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