Der Dürüm nach Art des Hauses ist ein handgerollter Wrap mit saftigem und aromatischem Fleisch oder vegetarischer Füllung, knackigem Salat und hausgemachten Saucen, praktisch, variabel und ideal für Alltag und Gäste. Kebab, das Fleisch, kann man selbst ganz einfach herstellen oder eine TK-Variante verwenden.
Autor: Kochzeit Magazin
Kategorie: Rezept
Erstellt: 29. November 2025
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Der Dürüm ist die gerollte Variante des Döners, dünnes Fladenbrot bzw. ein Wrap, eine Tortilla umschließt Fleisch, Gemüse und Saucen zu einer handlichen Rolle. Er ist in der Streetfood‑Szene beliebt, weil er praktisch zu essen ist und sich leicht an Vorlieben anpassen lässt. Das Konzept „nach Art des Hauses“ bedeutet, eigene Gewürze, hausgemachte Saucen und kreative Füllungen, die den Dürüm vom Standardangebot abheben.
Die Vorteile
Beim Selbermachen bestimmst du Fleischsorte, Fettanteil, Marinade und die Menge an Salz oder Zucker. Das reduziert versteckte Zusatzstoffe und erlaubt, magerere Proteine, Bio‑Zutaten oder pflanzliche Alternativen zu wählen. Für Allergiker und spezielle Diäten (glutenfrei, low‑carb, vegan) lässt sich der Dürüm leicht anpassen.
Ein Dürüm „nach Art des Hauses“ lebt von hausgemachten Saucen, frischen Kräutern und eigenen Gewürzmischungen. Du kannst Schärfe, Säure und Kräuter so abstimmen, dass das Ergebnis genau deinem Geschmack entspricht, von mild bis rauchig‑scharf.
Selbstgemacht ist oft günstiger als gekauft, besonders wenn du größere Mengen Fleisch oder Gemüse im Angebot einkaufst. Reste werden sinnvoll verwertet (z. B. Salat, gegrilltes Gemüse), wodurch weniger weggeworfen wird.
Der Dürüm ist so konzipiert, dass er sich gut unterwegs essen lässt. Für Picknick, Arbeitspause oder Partybuffet ist er eine saubere, kompakte Lösung, im Gegensatz zu Tellern mit Besteck.

Tipps & Tricks
Wähle das richtige Brot und erwärme es kurz, damit es geschmeidig wird und nicht reißt. Vorwärmen in einer heißen Pfanne oder kurz im Ofen macht das Brot elastisch und verhindert, dass Saucen durchweichen.
Cremige Soßen schützen das Brot vor Durchweichen, scharfe Soßen sorgen für Biss. Krautsalat oder knackiges Gemüse liefern den nötigen Kontrast zur warmen Füllung und machen den Dürüm saftiger und interessanter.
Wenn du Hack oder feineres Fleisch verwendest, nutze Bindemittel sparsam. Ei, Paniermehl oder fein geriebene Zwiebel helfen, die Füllung zusammenzuhalten. Zu viel Bindemittel macht alles trocken, Fettanteil und kurze, heiße Garzeiten sorgen für Saftigkeit.
Mögliche Füllungen
Klassisch mit Lamm oder Rind, Krautsalat, Tomate, Zwiebel, Joghurtsauce. Marinierte Hähnchenstreifen mit Zitronen‑Thymian‑Note. Gegrilltes Gemüse, Feta, Oliven, Kräuteröl. Teriyaki‑Tofu, Gurke, Mungobohnensprossen, Sesam‑Chili‑Sauce. Pulled Pork, Coleslaw, BBQ‑Sauce. Gegrillter Halloumi‑Ersatz aus Seitan oder marinierter Tofu, Hummus, eingelegtes Gemüse.

Herzhaft & köstlich, Dürüm mit Fleisch aus dem Ofen

ZUTATEN
- 500 g Kebab
- 8 Stk Tortilla Wraps
- 400 g Rotkohl
- 1 Pkg Rucola
- 2 Stk Rote Zwiebel
- 1 Becher Joghurt oder vegane Alternative
- 4 Stk Knoblauchzehe
- 1 Prise Salz
- 1 Prise Pfeffer
- 1 mal Saft einer Zitrone
- 1 EL Sambal Ölek
AUSRÜSTUNG
- 1 Messer
- 1 Schneidebrett
- 1 Schüssel
- 1 Backblech
- 1 Backpapier
ZUBEREITUNG
Kebab selbst, oder eine TK Variante nach Packungsanleitung zubereiten. Zitrone halbieren und auspressen. Rucola waschen und trocken schütteln. Rotkohl in Streifen schneiden, Zwiebel sowie Knoblauch schälen, Zwiebel in Ringe schneiden und Knoblauch fein hacken. Rotkohl in einer Schüssel mit 4 EL Zitronensaft, etwas Salz, Pfeffer sowie Chili vermengen und ziehen lassen bis der Rest fertig ist.
Wraps in einer Pfanne von beiden Seiten kurz rösten. Joghurt, Knoblauch, etwas Salz sowie Pfeffer zu einer Knoblauchsoße vermengen. Wraps auflegen, mit Knoblauchsoße bestreichen, Kebab darauf verteilen und mit Rotkohl, Zwiebel sowie Rucola belegen, mit etwas Zitrone sowie Sambal Ölek beträufeln, Seiten einklappen und den Wrap zusammenrollen.
Notizen
Nährwerte
Fazit
Ein Dürüm nach Art des Hauses ist mehr als Fast Food, er ist ein flexibles Gericht, das mit hausgemachten Saucen, frischen Zutaten und kreativen Füllungen zu einem persönlichen Gericht wird. Ob für die schnelle Mahlzeit unter der Woche oder als Highlight für Gäste, mit ein paar Grundregeln (gutes Brot, saftige Füllung, ausgewogene Saucen) gelingt ein Dürüm, der schmeckt.

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Der Schaut super gut aus. Respekt!