Ein Teller Kräuterspaghetti ist wie ein Spaziergang durch den Garten, frische Kräuter verschmelzen mit gutem Olivenöl und Spaghetti zu einer samtigen, aromatischen Sauce. Schnell zubereitet, leicht und doch sättigend, eignet sich dieses Gericht für laue Abende, spontane Gäste oder als feine Alltagsküche, die mit wenigen Zutaten große Freude macht.
Autor: Kochzeit Magazin
Kategorie: Rezept
Erstellt: 10. Februar 2026
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Kräuterspaghetti. Wenn man an Pasta denkt, kommen einem oft schwere Saucen, lange Schmorgerichte oder cremige Kompositionen in den Sinn, doch die Idee, Spaghetti mit einer puren Kräutermischung zu verbinden, ist eine Einladung zur Leichtigkeit. In der Variante, die hier im Mittelpunkt steht, spielen Basilikum, Petersilie und Koriander die Hauptrollen. Diese drei Kräuter sind in vielen Küchen der Welt zu Hause, sie bringen jeweils eigene Duftnoten mit und ergänzen sich zu einer lebendigen, frischen Soße.
Kräuterspaghetti sind mehr als nur ein schnelles Abendessen. Sie sind ein Ausdruck von Saisonalität und Achtsamkeit. Im Sommer, wenn Kräuter im Überfluss wachsen, sind sie eine perfekte Möglichkeit, die Fülle des Gartens zu konservieren und unmittelbar zu genießen. Im Winter können tiefgekühlte Kräuter oder eine konzentrierte Kräuterpaste helfen, den Geschmack zu bewahren.
Die Zubereitung ist ein kleines Ritual. Kräuter waschen, grob zupfen, mit Knoblauch und Öl verarbeiten, die Spaghetti al dente kochen und alles mit etwas Nudelwasser zu einer glänzenden, aromatischen Soße verbinden. Es ist ein Prozess, der wenig Zeit braucht, aber Aufmerksamkeit verlangt, weil die Balance zwischen Kräuteraroma, Salz und Textur entscheidend ist.
Die Vorteile
Die Kräuterspaghetti bieten eine Reihe von Vorteilen, die sie zu einer attraktiven Wahl für den Alltag und für besondere Gelegenheiten machen. Zunächst ist da die Frische. Frische Kräuter liefern Aromen, die keine lange Kochzeit brauchen, um sich zu entfalten.
Anders als schwere Saucen, die lange köcheln müssen, entfalten Basilikum, Petersilie und Koriander ihre ganze Kraft im rohen oder nur leicht erwärmten Zustand. Das Ergebnis ist eine Soße, die lebendig, aromatisch und klar bleibt. Diese Frische macht die Kräuterspaghetti zu einer idealen Wahl an Tagen, an denen man etwas Leichtes, aber dennoch Befriedigendes möchte.
Ein weiterer Vorteil liegt in der Nährstoffdichte. Kräuter sind kleine Kraftpakete. Sie enthalten Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, die in konzentrierter Form zur Verfügung stehen. Petersilie ist bekannt für ihren hohen Gehalt an Vitamin C und Vitamin K, Basilikum bringt ätherische Öle und antioxidative Verbindungen mit und Koriander enthält ebenfalls wertvolle Inhaltsstoffe, die dem Gericht eine gesundheitliche Komponente verleihen.
Diese Nährstoffdichte macht die Kräuterspaghetti zu einer Mahlzeit, die nicht nur schmeckt, sondern auch einen Beitrag zur täglichen Versorgung leisten kann. Für Menschen, die bewusst essen möchten, sind Kräuterspaghetti eine elegante Möglichkeit, frische Pflanzenstoffe in die Ernährung zu integrieren.
Was bringt das Gericht noch mit sich?
Die Vielseitigkeit ist ein weiterer Pluspunkt. Kräuterspaghetti lassen sich leicht an unterschiedliche Vorlieben anpassen. Wer es nussiger mag, fügt geröstete Pinienkerne oder Mandeln hinzu, wer eine cremige Textur bevorzugt, rührt etwas Ricotta oder Frischkäse unter, wer eine asiatische Note wünscht, ergänzt die Kräuter mit Sesamöl und Sojasauce. Die Basis bleibt jedoch immer die gleiche, frische Kräuter, gutes Öl sowie Knoblauch.
Auch die Zubereitungszeit ist ein Vorteil. Kräuterspaghetti sind schnell gemacht. Während das Wasser für die Pasta kocht, lässt sich die Soße in wenigen Minuten herstellen. Das macht das Gericht perfekt für hektische Abende, an denen Zeit knapp ist, aber der Anspruch an Geschmack hoch bleibt. Gleichzeitig ist die Zubereitung meditativ. Das Zupfen der Kräuter, das Rühren der Paste und das Abschmecken sind kleine Handgriffe, die Ruhe in den Alltag bringen können.
Schließlich ist da noch der ästhetische Vorteil. Ein Teller Spaghetti, glänzend umhüllt von Kräutern, wirkt frisch, einladend und appetitlich. Farbe beeinflusst die Wahrnehmung des Geschmacks. In einer Zeit, in der Essen oft auch visuell konsumiert wird, ist das ein nicht zu unterschätzender Aspekt.

Tipps & Tricks
Die Kunst der Kräuterspaghetti liegt in den Details. Ein erster, grundlegender Tipp betrifft die Auswahl und den Umgang mit den Kräutern. Frische Kräuter sind ideal, doch nicht alle Kräuter verhalten sich gleich. Basilikum ist empfindlich gegenüber Hitze und verliert schnell seine Aromen, wenn es zu lange gekocht wird.
Petersilie ist robuster und kann etwas mehr Hitze vertragen, ohne an Frische einzubüßen. Koriander ist polarisierend, aber in der richtigen Menge eingesetzt bringt er eine zitronige Frische, die das Gericht aufhellt. Beim Waschen der Kräuter ist Sorgfalt gefragt, Kräuter sollten nach dem Waschen gut geschüttelt und auf einem Tuch trockengetupft werden.
Die Wahl des Öls beeinflusst den Geschmack maßgeblich. Ein hochwertiges, fruchtiges Olivenöl ist klassisch und verleiht den Kräuterspaghetti Geschmack und Fülle. Wer eine leichtere, nussige Note bevorzugt, kann einen Teil des Olivenöls durch kaltgepresstes Rapsöl oder ein mildes Nussöl ersetzen. Für eine asiatisch inspirierte Variante ist Sesamöl eine interessante Ergänzung, doch sollte es sparsam eingesetzt werden, weil sein Aroma sehr dominant ist.
Mehr praktische Anregungen
Das Timing beim Mischen von Pasta und Soße ist ein weiterer wichtiger Punkt. Die Spaghetti sollten mit leichtem Biss gekocht werden. Sie werden direkt aus dem Kochwasser in die Pfanne oder Schüssel mit der Kräutersauce gegeben und dort kurz geschwenkt. Durch das Schwenken verbindet sich die Soße gleichmäßig mit den Nudeln, und das Nudelwasser hilft, die Konsistenz zu binden.
Würzen ist eine Kunst für sich. Salz ist der wichtigste Geschmacksträger, doch Kräuterspaghetti profitieren auch von einem Hauch Säure. Ein Spritzer Zitronensaft oder ein wenig Zitronenabrieb kann die Aromen aufhellen und die Kräuter noch frischer erscheinen lassen.
Pfeffer, frisch gemahlen, bringt eine leichte Schärfe, die die Süße des Basilikums und die Frische des Korianders kontrastiert. Wer mit Texturen spielen möchte, rührt am Ende etwas geriebenen Hartkäse unter oder bestreut die Pasta vor dem Servieren mit gerösteten Nüssen.

Das Rezept wird wie folgt zubereitet
Kräuterspaghetti, einfaches Rezept für die schnelle Pasta

ZUTATEN
- 400 g Spaghettini
- 5-6 Stk Gelbe Kirschtomaten
- 3 Stk Knoblauchzehe
- 2-3 Stangen Frühlingszwiebel
- 100 g Parmesan gerieben
- 2 EL Pinienkerne
- 1 Handvoll Basilikumblätter
- 1 Handvoll Koriander
- 1 Handvoll Petersilie
- 1 Prise Salz
- 1 Prise Pfeffer
- 100 ml Olivenöl
- ½ Stk Zitrone
AUSRÜSTUNG
- 1 Messer
- 1 Schneidebrett
- 1 Topf
- 1 Pfanne
ZUBEREITUNG
Basilikum, Petersilie sowie Koriander waschen und trocken schütteln. Kräuter klein schneiden. Frühlingszwiebel waschen und in feine Ringe schneiden. Tomaten waschen und halbieren. Parmesan, falls nötig, reiben. Pinienkerne in der Pfanne ohne Öl kurz rösten, aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen. Knoblauch schälen und klein schneiden, hacken oder pressen. Die Spaghettini in einem Topf in Salzwasser kochen bis zum gewünschten Biss (al dente oder gar).
In einer großen Pfanne ca. 2 EL Olivenöl erhitzen (nicht zu heiß) und Knoblauch sowie Frühlingszwiebel einige Minuten anschwitzen. Tomaten sowie Kräuter zugeben und kurz anschwitzen. Nudeln direkt aus dem Topf mit einer Nudelkelle in die Pfanne heben und alles gut vermengen. Mit Salz sowie Pfeffer nach Geschmack würzen, mit restlichem Olivenöl sowie Saft der Zitrone übergießen und 1 bis 2 Minuten ziehen lassen. Pinienkerne einstreuen und Spaghetti in der Pfanne servieren. Geriebenen Parmesan extra dazu reichen.
Notizen
Nährwerte
Passende Beilagen
Kräuterspaghetti sind ein leichtes, aromatisches Gericht, das sich hervorragend mit Beilagen kombinieren lässt, die Textur, Temperatur und Geschmack ergänzen, ohne die feine Kräuternote zu überdecken. Ein einfacher, knackiger Salat mit einem leichten Zitronen‑Olivenöl‑Dressing ist eine klassische Ergänzung.
Die Säure des Dressings hebt die Kräuteraromen und sorgt für einen frischen Kontrast zur samtigen Pasta. Besonders gut passen Salate mit jungen Blättern, Gurken oder Radieschen, weil sie eine klare, grüne Linie fortsetzen und das Gericht insgesamt leichter wirken lassen.
Für mehr Substanz kann ein Stück geröstetes Brot oder ein knuspriges Ciabatta serviert werden. Das Brot eignet sich, um die letzten Tropfen der Kräutersauce aufzunehmen, und bringt eine angenehme Textur in das Menü. Wer es rustikaler mag, serviert geröstete Brotscheiben mit Knoblauch, die leicht über die Pasta gerieben werden können, um zusätzliche Aromenschichten hinzuzufügen.
Für ein festlicheres Menü kann ein leichter Antipasti‑Teller mit mariniertem Gemüse, Oliven und eingelegten Artischocken vorangestellt werden. Diese Aromen harmonieren mit den Kräutern und bereiten den Gaumen auf die frische, grüne Pasta vor. Wichtig ist, dass die Beilagen die Kräuter nicht überlagern, sondern ihre Frische unterstützen und das Gericht insgesamt abrunden.
Passende Toppings
Toppings sind bei Kräuterspaghetti eine wunderbare Möglichkeit, das Gericht zu individualisieren und zusätzliche Texturen und Aromen einzubringen. Ein Klassiker ist Parmesan oder Pecorino, frisch darüber gehobelt. Der salzige, nussige Geschmack des Käses ergänzt die Kräuter und sorgt für eine cremige Note, die die Sauce abrundet.
Geröstete Nüsse oder Samen bringen Knusprigkeit und einen nussigen Geschmack. Pinienkerne sind klassisch und passen besonders gut zu Basilikum, doch auch geröstete Mandeln, Walnüsse oder Sonnenblumenkerne können interessante Akzente setzen. Diese Toppings sind besonders dann wirkungsvoll, wenn sie kurz vor dem Servieren über die Pasta gestreut werden, damit sie ihre Textur behalten.
Ein Klecks Ricotta oder Burrata auf der heißen Pasta ist eine luxuriöse Ergänzung. Die kühle Cremigkeit bildet einen schönen Kontrast zur warmen, aromatischen Sauce und macht das Gericht sämiger. Wer es leichter mag, kann stattdessen etwas griechischen Joghurt verwenden, der ebenfalls eine angenehme Säure und Cremigkeit beisteuert.
Frische Zitrenzesten oder ein Spritzer Zitronensaft können die Kräuter noch heller erscheinen lassen. Ein Hauch Chiliöl oder frisch gehackte Chilischoten bringen eine subtile Schärfe, die die Süße des Basilikums und die Frische des Korianders kontrastiert.
Schließlich sind auch ungewöhnlichere Toppings denkbar. Ein paar getrocknete Tomaten in Öl, fein gehackt, bringen eine konzentrierte Süße und Säure, die mit den Kräutern harmoniert. Oder ein paar Löffel Pesto, das zusätzlich Nüsse und Käse enthält, können die Kräuterspaghetti in eine noch intensivere Richtung lenken. Die Kunst besteht darin, das richtige Gleichgewicht zu finden, damit die Toppings das Gericht bereichern, ohne die feine Kräuternote zu überdecken.
Fazit
Kräuterspaghetti mit Basilikum, Petersilie und Koriander zeigen wie wenig es manchmal braucht, um viel Geschmack zu erzielen. Sie sind schnell zubereitet, vielseitig anpassbar und eignen sich sowohl für den Alltag als auch für besondere Anlässe. Die Kombination der drei Kräuter schafft eine Balance aus Süße, Frische und zitroniger Leichtigkeit, die durch gutes Öl, etwas Knoblauch und das richtige Nudelwasser zu einer seidigen Soße verbunden wird.
Die Vorteile liegen in der Nährstoffdichte, der kurzen Zubereitungszeit und der visuellen Attraktivität. Tipps und Tricks zeigen, dass die Auswahl des Öls und das Timing beim Mischen von Pasta und Soße entscheidend sind. Passende Beilagen und Toppings eröffnen zahlreiche Möglichkeiten, das Gericht zu variieren und an persönliche Vorlieben anzupassen. Ob mit gerösteten Nüssen, einem Klecks Ricotta, knusprigem Brot oder einem leichten Salat, Kräuterspaghetti lassen sich immer wieder neu interpretieren.

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