Der Auberginen Burger ist eine einfache Möglichkeit, einen fleischlosen Burger zuzubereiten, ohne viel Aufwand. Die gebratene Aubergine ersetzt das Patty. Ein unkomplizierter vegetarischer Burger, der schnell gemacht und alltagstauglich ist. Schnell und einfach zubereitet und sehr flexibel in der Zutatenliste.
Autor: Kochzeit Magazin
Kategorie: Rezept
Erstellt: 19. Februar 2026
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Ein Auberginen Burger ist eine einfache und alltagstaugliche Alternative zu klassischen Fleischburgern. Die Idee besteht darin, eine gebratene oder gegrillte Auberginenscheibe als Patty‑Ersatz zu verwenden und sie mit weiteren Zutaten zu kombinieren. Dadurch entsteht ein vegetarischer Burger, der ohne komplizierte Zutaten auskommt und dennoch einen guten Biss bietet.
Die Aubergine übernimmt die Rolle des Patties, weil sie beim Braten weich wird, aber gleichzeitig eine gewisse Festigkeit behält. Der Auberginen Burger eignet sich für Menschen, die weniger Fleisch essen möchten, aber trotzdem ein Burger‑Erlebnis suchen, das nicht künstlich wirkt. Er ist schnell zubereitet, benötigt keine speziellen Ersatzprodukte und lässt sich gut an verschiedene Geschmäcker anpassen.
In diesem Beitrag werden die Vorteile des Auberginen‑Burgers erläutert, praktische Tipps und Tricks für die Zubereitung gegeben sowie passende Beilagen und Toppings vorgestellt.
Die Vorteile
Ein Auberginen Burger bietet mehrere klare Vorteile, die ihn zu einer sinnvollen Alternative zu Fleischburgern machen. Der erste Vorteil ist die einfache Verfügbarkeit der Zutaten. Auberginen sind in den meisten Supermärkten ganzjährig erhältlich und preislich stabil. Sie benötigen keine besondere Lagerung und lassen sich flexibel in verschiedenen Gerichten einsetzen. Dadurch eignet sich der Auberginen Burger auch für Haushalte, die spontan kochen möchten.
Ein weiterer Vorteil ist die unkomplizierte Zubereitung. Auberginen lassen sich schnell in Scheiben schneiden und braten. Sie benötigen keine lange Garzeit und müssen nicht mariniert werden, um Geschmack zu entwickeln. Mit etwas Öl, Salz und Pfeffer entsteht bereits eine solide Basis. Die Gemüsemayo lässt sich aus handelsüblicher Mayonnaise und fein gehacktem Gemüse herstellen, was ebenfalls wenig Aufwand bedeutet, oder man verwendet eine fertige Option. Röstzwiebeln können selbst gemacht oder fertig gekauft werden, je nach Zeit und Vorliebe.
Auch ernährungsphysiologisch bietet der Auberginen‑Burger Vorteile. Auberginen enthalten Ballaststoffe, sind kalorienarm und liefern sekundäre Pflanzenstoffe. Sie ersetzen Fleisch nicht im Sinne eines identischen Nährstoffprofils, bieten aber eine pflanzliche Alternative, die leichter verdaulich ist und weniger gesättigte Fette enthält. Für Menschen, die ihren Fleischkonsum reduzieren möchten, ist der Auberginen‑Burger eine praktikable Option, ohne auf ein vertrautes Gericht verzichten zu müssen.
Was bringt das Gericht noch mit sich?
Ein weiterer Vorteil ist die Flexibilität. Der Burger kann je nach Geschmack angepasst werden. Die Aubergine kann gegrillt, gebraten oder im Ofen gegart werden. Die Gemüsemayo kann mild oder würzig sein, je nachdem, welches Gemüse und welche Gewürze verwendet werden. Röstzwiebeln können durch frische Zwiebeln, karamellisierte Zwiebeln oder knusprige Zwiebelchips ersetzt werden. Dadurch lässt sich der Burger leicht variieren, ohne das Grundprinzip zu verändern.
Auch die Kosten sind ein Vorteil. Im Vergleich zu Fleischburgern oder industriellen Fleischersatzprodukten ist der Auberginen Burger deutlich günstiger. Eine Aubergine reicht für mehrere Burger, und die restlichen Zutaten sind ebenfalls preiswert. Das macht das Gericht attraktiv für Haushalte, die auf das Budget achten.
Schließlich ist der Auberginen Burger auch aus ökologischer Sicht sinnvoll. Der Anbau von Auberginen verursacht weniger Emissionen als die Produktion von Fleisch. Wer regelmäßig pflanzliche Alternativen wählt, kann seinen ökologischen Fußabdruck reduzieren, ohne auf gewohnte Gerichte verzichten zu müssen.

Tipps & Tricks
Für einen guten Auberginen Burger sind einige grundlegende Techniken hilfreich. Der erste Schritt betrifft die Auswahl der Aubergine. Mittelgroße Auberginen eignen sich am besten, weil sie gleichmäßige Scheiben ergeben und beim Braten nicht zu schnell zerfallen. Sehr große Auberginen können mehr Kerne enthalten und dadurch eine weichere Struktur haben, die sich weniger gut für Burger eignet.
Beim Schneiden der Aubergine ist eine Dicke von etwa einem Zentimeter sinnvoll. Dünnere Scheiben werden schnell zu weich und verlieren ihre Form, während dickere Scheiben länger garen müssen und im Inneren zu fest bleiben können. Die Scheiben sollten gleichmäßig geschnitten sein, damit sie gleichzeitig gar werden.
Auberginen nehmen viel Öl auf. Um ein zu fettiges Ergebnis zu vermeiden, kann man die Scheiben leicht salzen und zehn Minuten ziehen lassen. Dadurch verlieren sie etwas Wasser und benötigen beim Braten weniger Öl. Anschließend sollten sie trocken getupft werden. Beim Braten reicht eine moderate Menge Öl, um eine gleichmäßige Bräunung zu erzielen.
Die Garzeit hängt von der Hitze ab. Bei mittlerer Hitze benötigen die Auberginenscheiben etwa fünf bis sieben Minuten pro Seite. Sie sollten weich, aber nicht matschig sein. Eine leichte Bräunung sorgt für mehr Geschmack. Alternativ können die Scheiben im Ofen bei etwa 200 Grad Celsius für 20 bis 25 Minuten gegart werden. Diese Methode ist fettärmer und gleichmäßiger, benötigt aber mehr Zeit.
Mehr praktische Anregungen
Die Gemüsemayo lässt sich einfach herstellen. Eine Basis aus Mayonnaise wird mit fein gehacktem Gemüse wie Paprika, Karotten oder Gurken gemischt. Das Gemüse sollte sehr fein geschnitten sein, damit die Mayo streichfähig bleibt. Etwas Senf kann den Geschmack abrunden. Die Mayo sollte vor dem Servieren einige Minuten ziehen, damit sich die Aromen verbinden.
Röstzwiebeln können selbst hergestellt werden, indem man Zwiebeln in dünne Ringe schneidet, in Mehl wendet und in Öl ausbackt. Wer Zeit sparen möchte, kann fertige Röstzwiebeln verwenden. Sie sind knusprig, lange haltbar und geschmacklich stabil. Selbstgemachte Röstzwiebeln sind frischer, aber zeitaufwendiger.
Das Burgerbrötchen sollte leicht angeröstet werden. Dadurch bleibt es stabiler und weicht durch die Gemüsemayo nicht so schnell durch. Ein leichtes Anrösten in der Pfanne oder im Toaster reicht aus. Für eine bessere Struktur kann das Brötchen mit etwas Butter oder Öl bestrichen werden.
Wer den Burger proteinreicher gestalten möchte, kann eine Scheibe Käse hinzufügen oder eine pflanzliche Proteinquelle wie gebratene Kichererbsen oder Bohnenpüree ergänzen. Diese Varianten verändern den Geschmack, können aber sinnvoll sein, wenn der Burger als vollwertige Mahlzeit dienen soll.

Das Rezept wird wie folgt zubereitet
Auberginen Burger, schneller Veggie-Genuss einmal anders

ZUTATEN
- 2 Stk Burger Buns frisch oder TK
- 1 Stk Aubergine
- 2 Scheiben Geräucherten Käse nach Wahl
- 1-2 Stk Zwiebel je nach Größe
- 4 EL Gemüse-Mayonnaise
- 1 Pkg Salatmischung
- 1-2 EL Sambal Oelek
- 1 Prise Pfeffer
- 1 Prise Salz
- 1-2 EL Olivenöl
AUSRÜSTUNG
- 1 Messer
- 1 Schneidebrett
- 1 Backblech
- 1 Backpapier
- 1 Pfanne
ZUBEREITUNG
Salat waschen und trocken schütteln. Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden. Aubergine waschen, in Scheiben schneiden (ca. 1 cm dick) auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Auberginen mit Olivenöl beträufeln und im Ofen bei 200 ℃ ca. 20 Minuten backen. Burger-Buns halbieren und auf den Schnittflächen in einer Pfanne mit etwas Butter kurz rösten, herausnehmen und zur Seite stellen. Zwiebel in der Pfanne goldgelb rösten.
Die untere Hälfe der Buns mit Salat auslegen. Auberginen aus dem Ofen nehmen, mit Salz sowie Pfeffer würzen, die Haut entfernen und das Fleisch der Aubergine auf den Burger-Buns verteilen. Burger mit Käse garnieren, Gemüsemayonnaise sowie Röstzwiebel verteilen und ein wenig Sambal Oelek verteilen. Burger auf einem Brett oder Teller servieren.
Notizen
Nährwerte
Passende Beilagen
Ein Auberginen Burger lässt sich gut mit verschiedenen Beilagen kombinieren. Klassische Burgerbeilagen wie Pommes frites passen ebenso wie leichtere Alternativen. Ofenkartoffeln sind eine einfache und kostengünstige Option. Sie benötigen wenig Vorbereitung und können parallel zur Aubergine im Ofen gegart werden. Süßkartoffelpommes sind eine etwas süßere Alternative, die gut mit der milden Aubergine harmoniert.
Ein grüner Salat ist eine leichte Ergänzung. Er bringt Frische und Ausgleich zur cremigen Gemüsemayo. Ein einfaches Dressing aus Öl, Essig, Salz und Pfeffer reicht aus. Auch ein Tomatensalat oder ein Gurkensalat passen gut, weil sie klare, frische Aromen liefern.
Gegrilltes Gemüse ist eine weitere passende Beilage. Zucchini, Paprika oder Pilze lassen sich schnell zubereiten und ergänzen die Aubergine geschmacklich. Wer ein etwas umfangreicheres Menü möchte, kann einen kleinen Couscous‑ oder Quinoa‑Salat servieren. Diese Beilagen sind sättigend, aber nicht schwer.
Für eine herzhafte Variante eignen sich gebratene Kartoffelspalten oder ein einfacher Kartoffelsalat ohne schwere Mayonnaise. Ein leichter Joghurtdip oder ein Kräuter-Dip kann ebenfalls als Beilage dienen und den Burger geschmacklich ergänzen.
Passende Toppings
Toppings bieten die Möglichkeit, den Auberginen‑Burger individuell anzupassen. Röstzwiebeln oder geschmorte Ziebeln sind bereits ein fester Bestandteil, können aber durch frische Zwiebeln ergänzt werden, wenn man eine schärfere Note möchte. Tomatenscheiben bringen Saftigkeit, sollten aber dünn geschnitten sein, damit der Burger nicht auseinanderfällt.
Salatblätter sorgen für Frische und Struktur. Eisbergsalat ist stabil und bleibt knackig, während Rucola eine leicht nussige Note einbringt. Käse kann ebenfalls verwendet werden. Eine Scheibe Gouda oder Cheddar schmilzt gut und macht den Burger reichhaltiger. Wer eine vegane Variante bevorzugt, kann pflanzlichen Käse verwenden.
Kürbiskerne oder Sonnenblumenkerne können als knuspriges Topping dienen. Sie bringen Struktur und eine nussige Note. Wer eine cremige Variante bevorzugt, kann zusätzlich etwas Joghurt oder eine leichte Kräutersauce verwenden.
Fazit
Der Auberginen Burger ist eine einfache und praktikable Alternative zu klassischen Fleischburgern. Er benötigt wenige Zutaten, ist schnell zubereitet und lässt sich flexibel anpassen. Die Kombination aus gebratener Aubergine, Gemüsemayo und Zwiebeln ergibt ein Gericht, das sowohl geschmacklich als auch strukturell funktioniert, ohne kompliziert zu sein. Die Vorteile liegen in der einfachen Verfügbarkeit der Zutaten, der schnellen Zubereitung, den geringen Kosten und der Möglichkeit, den Fleischkonsum zu reduzieren, ohne auf ein vertrautes Gericht zu verzichten.
Mit den richtigen Tipps gelingt der Burger zuverlässig. Die Aubergine sollte gleichmäßig geschnitten und nicht zu dünn sein, die Mayo fein abgestimmt und das Brötchen leicht angeröstet. Beilagen wie Salat, Kartoffeln oder gegrilltes Gemüse ergänzen das Gericht sinnvoll. Toppings wie Käse, Kräuter oder Kerne bieten zusätzliche Variationsmöglichkeiten. Insgesamt ist der Auberginen‑Burger ein alltagstaugliches, unkompliziertes und vielseitiges Gericht, das sich gut in eine moderne, ausgewogene Küche einfügt.

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Das werde ich ausprobieren, ich esse zwar gerne Fleisch, aber das klingt echt gut. LG
Super, freut uns, sag dann Bescheid. LG