Zartes Hühnerfleisch, frische Gemüsestücke und eine samtige Soße mit Kokosmilch, dieses Curry bringt Wärme, Farbe und Aroma in die Küche. Schnell gemacht, herrlich duftend und perfekt für alle, die ein unkompliziertes Wohlfühlgericht lieben. Optimal für den Feierabend nach einem langen, harten Tag.
Autor: Kochzeit Magazin
Kategorie: Rezept
Erstellt: 04. Februar 2026
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Hühnercurry ist eines dieser Gerichte, die sofort ein Gefühl von Wärme, Geborgenheit und kulinarischer Neugier auslösen. Es ist ein Essen, das nicht nur satt macht, sondern Geschichten erzählt. Geschichten von Gewürzen, die über Kontinente wandern, von Zutaten, die in ihrer Kombination eine Harmonie erzeugen, die man so nicht erwartet hätte, und von Momenten, in denen ein Duft aus der Küche genügt, um den Alltag und den Stress für einen Augenblick auszublenden.
Dieses Curry ist ein Beispiel, wie einfach zugängliche Zutaten zu einem Gericht verschmelzen können, das sowohl exotisch als auch vertraut wirkt. Es ist ein Essen, das man an kalten Tagen genießt, um sich aufzuwärmen, aber ebenso an warmen Tagen, weil die Frische des Korianders und die leichte Süße der Kokosmilch eine angenehme Leichtigkeit mitbringen.
Die Kombination der Zutaten ist kein Zufall. Jede der Zutaten bringt eine eigene Persönlichkeit mit, und erst im Zusammenspiel entsteht das, was man als echtes Wohlfühlgericht bezeichnen kann. Das Huhn liefert eine milde, zarte Basis, die sich hervorragend mit Gewürzen verbindet. Die Kokosmilch sorgt für Cremigkeit und eine subtile Süße, die das Curry weich und rund macht.
In diesem Beitrag widmen wir uns ausführlich diesem Gericht. Wir beleuchten die Vorteile dieser Kombination, geben praktische Tipps und Tricks für die Zubereitung und schlagen passende Beilagen sowie Toppings vor.
Was macht ein Curry aus?
Ein gutes Curry ist mehr als die Summe seiner Zutaten. Es ist ein Prozess, ein Ritual, ein Zusammenspiel aus Geduld, Hitze und Intuition. Es beginnt mit dem Duft von Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer, die in der Pfanne langsam Farbe annehmen. Weiter geht es mit Gewürzen, die in der Hitze aufblühen und ihre Aromen freisetzen. Dann kommt das Huhn hinzu, das die Gewürze aufnimmt und sich mit ihnen verbindet. Die Kokosmilch sorgt für die cremige Basis, die Süßkartoffeln geben dem Ganzen Körper, und der Brokkoli bringt Frische und Struktur. Am Ende steht ein Gericht, das nicht nur schmeckt, sondern auch ein Gefühl vermittelt, das Gefühl, etwas Gutes für sich getan zu haben.
Die Vorteile
Hühnercurry bietet eine Vielzahl an Vorteilen, die sowohl geschmacklicher als auch ernährungsphysiologischer Natur sind. Zunächst einmal ist da die Ausgewogenheit der Zutaten. Das Huhn liefert hochwertiges Protein, das den Körper stärkt und lange sättigt. Die Kokosmilch bringt gesunde Fette ein, die dem Gericht eine cremige Konsistenz verleihen. Die Süßkartoffel ist reich an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen und sorgt für eine angenehme Süße. Brokkoli wiederum liefert wertvolle Vitamine, Antioxidantien und eine knackige Textur, die das Gericht auflockert. Der Koriander bringt eine frische, aromatische Note ein, die das Curry lebendig macht.
Ein weiterer Vorteil liegt in der Vielseitigkeit des Gerichts. Es lässt sich leicht an unterschiedliche Geschmäcker und Ernährungsgewohnheiten anpassen. Wer es schärfer mag, kann mehr Chili oder schärfere Currypasten verwenden. Wer eine mildere Variante bevorzugt, reduziert die Gewürze oder wählt eine mildere Currypaste. Auch die Konsistenz lässt sich variieren. Wer es cremiger mag, verwendet mehr Kokosmilch, wer es leichter möchte, ergänzt das Curry mit etwas Brühe. Die Süßkartoffel kann durch Kürbis ersetzt werden, der Brokkoli durch Spinat oder Zucchini. Das Gericht ist flexibel und lässt Raum für Kreativität.
Was bringt das Gericht noch mit sich?
Auch die Zubereitung ist ein Vorteil. Ein Curry ist ein Gericht, das sich gut vorbereiten lässt und beim Aufwärmen oft sogar noch besser schmeckt. Die Aromen haben Zeit, sich zu verbinden, und das Ergebnis ist ein noch runderes Geschmackserlebnis. Das macht das Curry ideal für Familienessen oder für Tage, an denen man wenig Zeit hat, aber dennoch etwas Warmes und Nahrhaftes essen möchte.
Nicht zu unterschätzen ist auch der emotionale Vorteil. Ein Curry ist ein Gericht, das Wärme ausstrahlt. Es ist ein Essen, das man mit Freunden teilt, das man an regnerischen Tagen genießt oder das man sich gönnt, wenn man etwas braucht, das Körper und Seele gleichermaßen stärkt. Die Kombination aus cremiger Kokosmilch, würzigen Aromen und frischem Gemüse erzeugt ein Gefühl von Geborgenheit, das man nicht so leicht vergisst.

Tipps & Tricks
Die Zubereitung eines wirklich guten Hühnercurrys beginnt mit der Auswahl der Zutaten. Frische ist hier das A und O. Das Huhn sollte von guter Qualität sein, idealerweise aus artgerechter Haltung. Die Süßkartoffeln sollten fest und ohne Druckstellen sein, der Brokkoli frisch und sattgrün, der Koriander aromatisch und nicht welk. Auch die Kokosmilch spielt eine Rolle. Eine hochwertige Kokosmilch mit hohem Kokosanteil sorgt für eine cremige Konsistenz und einen intensiveren Geschmack.
Ein wichtiger Tipp betrifft die Gewürze. Ein Curry lebt von seinen Gewürzen, und diese sollten nicht einfach nur in die Sauce gegeben werden, sondern vorher kurz angeröstet werden. Das Rösten der Gewürze in etwas Öl sorgt dafür, dass sie ihre Aromen freisetzen und das Curry eine komplexere Geschmacksnote erhält. Wer Currypaste verwendet, sollte diese ebenfalls kurz anbraten, bevor die Kokosmilch hinzugefügt wird. Dadurch entfaltet sich das Aroma besser und das Curry bekommt eine intensivere Farbe.
Die Reihenfolge der Zutaten ist ebenfalls entscheidend. Zunächst werden Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer angebraten, bis sie weich und aromatisch sind. Dann kommen die Gewürze oder die Currypaste hinzu, die kurz angeröstet werden. Erst dann wird die Kokosmilch hinzugegeben. Der Brokkoli kommt erst später hinzu, damit er seine Farbe und seinen Biss behält. Der Koriander wird ganz zum Schluss über das fertige Curry gestreut, damit sein Aroma frisch bleibt.
Mehr praktische Anregungen
Ein weiterer Tipp betrifft die Konsistenz. Ein Curry sollte cremig, aber nicht zu dick sein. Wenn es zu dick wird, kann man etwas Brühe oder Wasser hinzufügen. Wenn es zu dünn ist, lässt man es einfach etwas länger köcheln, damit die Flüssigkeit reduziert wird. Wichtig ist, dass die Süßkartoffeln weich sind, aber nicht zerfallen und dass der Brokkoli noch Biss hat.
Auch das Abschmecken spielt eine große Rolle. Ein gutes Curry braucht eine Balance aus Süße, Schärfe, Säure und Salz. Die Süßkartoffel bringt Süße ein, die Currypaste oder die Gewürze sorgen für Schärfe, die Kokosmilch für Cremigkeit. Oft hilft ein Spritzer Limettensaft am Ende, um das Gericht aufzuhellen und die Aromen zu verbinden. Auch ein wenig Zucker oder Honig kann helfen, die Schärfe auszubalancieren, wenn das Curry zu intensiv geworden ist.

Das Rezept wird wie folgt zubereitet
Kokos Curry mit Huhn und viel Gemüse, schmeckt immer

ZUTATEN
- 4 Stk ausgelöste Hühnerkeulen
- 1 Stk Süßkartoffel
- 1 Stk Brokkoli
- 1 Stk Zwiebel
- 1 Stk Knoblauchzehe
- 10 g frischer Ingwer
- 1-2 EL rote Currypaste
- 250 ml Kokosmilch
- 500 ml Gemüsebrühe
- 2-3 EL Sojasoße
- ½ Bnd Frischer Koriander
- 2 EL Öl
AUSRÜSTUNG
- 1 Messer
- 1 Schneidebrett
- 1 Topf
ZUBEREITUNG
Hühnerkeulen in Streifen schneiden, in einem Topf mit etwas Öl anbraten und beiseite stellen. Knoblauch, Ingwer sowie Zwiebel schälen und klein schneiden. Süßkartoffel schälen und in kleine Würfel schneiden. Brokkoli in Röschen zerpflücken, im heißen Wasser kurz blanchieren und mit kalten Wasser abschrecken. Koriander waschen, trocken schütteln und klein schneiden. Zwiebel sowie Ingwer im Topf mit etwas Öl rösten. Currypasta zugeben und kurz rösten. Süßkartoffel zugeben und anrösten.
Brokkoli zugeben, mit Gemüsebrühe sowie Sojasoße aufgießen. Alles zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten köcheln lassen. Mit Kokosmilch aufgießen und alles gut vermengen. Hühnerfleisch zugeben und weitere 5 bis 10 Minuten köcheln lassen. Die Soße mit etwas Mehl oder Stärke binden, sollte sie nicht die gewünschte Konsistenz haben. Koriander unterheben und das Curry in Schüsseln anrichten.
Notizen
Nährwerte
Passende Beilagen
Zu einem Hühnercurry mit Kokos, Süßkartoffel, Brokkoli und Koriander passen Beilagen, die das Gericht ergänzen. Eine klassische Wahl ist Reis. Jasminreis oder Basmatireis eignen sich besonders gut, weil sie eine leichte, duftende Note mitbringen, die hervorragend mit der Cremigkeit des Currys harmoniert. Der Reis nimmt die Sauce auf und sorgt für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Flüssigkeit und Festigkeit.
Auch Naanbrot ist eine wunderbare Ergänzung. Das weiche, leicht buttrige Brot eignet sich perfekt, um die Sauce aufzunehmen und das Curry zu begleiten. Wer es etwas rustikaler mag, kann auch andere Brotsorten servieren, die eine etwas festere Textur haben und dem Gericht eine zusätzliche Konsistenz verleihen.
Für eine leichtere Variante kann man das Curry auch mit einem frischen Salat kombinieren. Ein Salat aus Gurken, Tomaten, roten Zwiebeln und einem leichten Limettendressing bringt Frische und Säure ein, die das Curry aufhellen und ihm eine zusätzliche Leichtigkeit verleihen. Auch ein Salat aus Mango oder Papaya kann eine interessante Ergänzung sein, da die fruchtige Süße wunderbar mit der Cremigkeit der Kokosmilch harmoniert.
Wer es etwas ausgefallener mag, kann das Curry mit Quinoa oder Couscous servieren. Diese Beilagen bringen eine leicht nussige Note ein und eignen sich gut, um die Sauce aufzunehmen. Auch gebratener Reis oder gebratene Nudeln können eine interessante Alternative sein, besonders wenn man das Curry in eine asiatisch inspirierte Richtung entwickeln möchte.
Passende Toppings
Toppings sind eine wunderbare Möglichkeit, ein Curry zu individualisieren und ihm zusätzliche Aromen zu verleihen. Koriander ist das klassische Topping für ein Curry wie dieses. Die frischen Blätter bringen eine aromatische, leicht zitronige Note ein, die das Gericht aufhellt und ihm Frische verleiht. Wer Koriander nicht mag, kann stattdessen Petersilie oder Thai‑Basilikum verwenden, die ebenfalls gut harmonieren.
Geröstete Nüsse sind ein weiteres beliebtes Topping. Cashewkerne oder Sesam bzw. geröstete Kürbiskerne können interessante Akzente setzen. Ein Spritzer Limettensaft oder etwas Limettenabrieb kann das Curry aufhellen und die Aromen verbinden. Die Säure der Limette bildet einen schönen Kontrast zur Süße der Süßkartoffel und zur Cremigkeit der Kokosmilch. Auch ein Klecks Joghurt oder eine vegane Alternative kann dem Curry eine zusätzliche Cremigkeit verleihen und die Schärfe mildern.
Wer es schärfer mag, kann frische Chilis, Chili-Öl oder eingelegte Jalapeños als Topping verwenden. Diese bringen eine zusätzliche Schärfe ein, die das Curry lebendiger macht. Auch knusprig gebratene Zwiebeln oder Knoblauchchips können interessante Texturen und Aromen hinzufügen.
Fazit
Hühnercurry mit Kokos, Süßkartoffel, Brokkoli und Koriander ist ein Gericht, das durch seine Vielseitigkeit, seine Ausgewogenheit und seine Wärme überzeugt. Es ist ein Essen, das sowohl im Alltag als auch zu besonderen Anlässen funktioniert, das sich leicht anpassen lässt und das sowohl geschmacklich als auch optisch begeistert. Die Kombination aus cremiger Kokosmilch, würzigen Aromen, süßer Süßkartoffel, frischem Brokkoli und aromatischem Koriander schafft ein Gericht, das sowohl exotisch als auch vertraut wirkt.
Die Zubereitung ist unkompliziert, aber dennoch ein kleines Ritual, das Freude macht. Beilagen und Toppings lassen Raum für Kreativität, und das Ergebnis ist ein Gericht, das Körper und Seele gleichermaßen wärmt. Es ist ein Essen, das man gerne teilt, das man gerne wieder kocht und das man immer wieder neu interpretieren kann.

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Na toll, das sieht wunderbar aus. Ich hab jetzt Hunger! LG