Die Pizza Ortolana Speciale verbindet knusprigen Boden mit kräftigen Aromen und einer abwechslungsreichen Mischung aus herzhaften und würzigen Komponenten. Sie ist eine interessante Alternative zu klassischen Pizzen und zeigt, wie gut unterschiedliche Geschmacksrichtungen auf einem Blech harmonieren können. Das Rezept eignet sich für den Alltag ebenso wie für einen gemütlichen Pizzaabend mit Familie oder Freunden und überzeugt mit einer ausgewogenen Kombination aus Tradition und kreativer Vielfalt.
Autor: Kochzeit Magazin
Kategorie: Rezept
Erstellt: 01. November 2026
Inhaltsverzeichnis
Warum passt diese Pizza so gut zu herzhaften Belägen?
Pizza gehört zu den vielseitigsten Gerichten der italienischen Küche. Während viele Varianten auf wenige Zutaten setzen, zeigt die Pizza Ortolana Speciale, wie gut unterschiedliche Aromen auf einem knusprigen Pizzaboden zusammenfinden können. Die Kombination aus Champignons, Brokkoli, Blumenkohl, roten Zwiebeln, Speck und Anchovis verbindet Gemüse, Würze und herzhafte Komponenten zu einer ausgewogenen Mahlzeit.
Der Name „Ortolana“ steht traditionell für eine Gemüsepizza. In dieser Variante wird das klassische Konzept um Speck und Anchovis erweitert. Dadurch entsteht eine Pizza, die sowohl die frischen Eigenschaften verschiedener Gemüsesorten als auch die kräftigen Noten von Fisch und geräuchertem Fleisch aufgreift. Mit einem selbst gemachten Pizzateig, einer einfachen Tomatengrundlage und reichlich Mozzarella erhält die Pizza eine ausgewogene Basis, auf der die einzelnen Zutaten ihren Charakter entfalten können.
Welche Vorteile bietet Pizza Ortolana Speciale?
Eine der größten Stärken dieser Pizza ist ihre geschmackliche Vielfalt. Brokkoli und Blumenkohl bringen eine angenehme Gemüsenote mit, die beim Backen leicht nussige Aromen entwickelt. Champignons sorgen für zusätzlichen Geschmack und harmonieren besonders gut mit Speck und Käse.
Die Anchovis übernehmen eine wichtige Rolle, obwohl sie mengenmäßig meist nicht dominieren. Sie liefern eine kräftige Würze und verstärken die vorhandenen Geschmacksnoten der übrigen Zutaten. Dadurch schmeckt die Pizza insgesamt aromatischer, ohne dass zusätzliche Gewürze notwendig sind.
Rote Zwiebeln sorgen während des Backens für eine leichte Süße. Diese bildet einen angenehmen Ausgleich zu den salzigen Anchovis und dem würzigen Speck. Gleichzeitig bringt der Mozzarella die unterschiedlichen Komponenten zusammen und sorgt für die typische cremige Konsistenz, die viele Pizza-Liebhaber schätzen.
Ein weiterer Vorteil liegt in der Flexibilität des Rezepts. Die Pizza eignet sich sowohl für ein gemütliches Abendessen als auch für größere Runden mit Familie oder Freunden. Da zwei Pizzateige verwendet werden, lassen sich die Beläge problemlos variieren und an unterschiedliche Vorlieben anpassen.

Welche Tipps und Tricks sorgen für das beste Ergebnis?
Der Teig verdient besondere Aufmerksamkeit. Wer die Möglichkeit hat, sollte ihm ausreichend Zeit zum Gehen geben. Ein gut gereifter Pizzateig entwickelt mehr Aroma und lässt sich leichter ausziehen. Für dieses Rezept eignet sich sowohl ein klassischer Pizzateig als auch ein länger geführter Teig nach italienischem Vorbild.
Brokkoli und Blumenkohl sollten in kleine Röschen geteilt werden. Zu große Stücke benötigen deutlich länger zum Garen und können dazu führen, dass einzelne Beläge noch bissfest sind, während der Teig bereits fertig gebacken ist. Kleinere Stücke verteilen sich außerdem gleichmäßiger auf der Pizza.
Champignons enthalten viel Wasser. Werden sie vor dem Belegen in Scheiben geschnitten und kurz trocken getupft, bleibt der Pizzaboden knuspriger. Ähnliches gilt für Mozzarella. Überschüssige Flüssigkeit kann dazu führen, dass der Teig weich wird.
Was sollte man noch beachten?
Anchovis sollten gleichmäßig verteilt werden. Ihr Aroma ist intensiv, weshalb wenige Filets genügen, um die gesamte Pizza angenehm zu würzen. Werden einzelne Bereiche zu dicht belegt, kann der Geschmack schnell dominieren.
Für ein besonders gutes Backergebnis empfiehlt sich eine möglichst hohe Ofentemperatur. Ein vorgeheizter Pizzastein oder Backstahl unterstützt eine gleichmäßige Hitzeverteilung und sorgt für einen knusprigen Boden.

Das Rezept wird wie folgt zubereitet
Pizza Ortolana Speciale, selbst gemacht und lecker, aus dem Ofen

ZUTATEN
- 2 Stk. Pizzateig Rezept verlinkt!
- 1 Pkg Champignons
- 1 Stk Brokkoli
- 1 Stk Blumenkohl
- 1 Dose Anchovis
- 1-2 Stk. Rote Zwiebel
- 15-20 Scheiben Speck nach Wahl
- 1-2 Stk. Mozzarella gerieben
- 4 EL Tomatensugo, Tomatensoße oder Ketchup
AUSRÜSTUNG
- 1 Pizzateller
- 1 Backofen
- 1 große Schüssel
ZUBEREITUNG
Ofen auf 250° Umluft vorheizen. Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden. Mozzarella auf Raumtemperatur bringen. Pizzateig am Teller rund ausformen und mit Tomatensugo bestreichen. Menge nach Belieben. Brokkoli sowie Blumenkohl waschen, trocken schütteln und in kleine Röschen teilen. Brokkoli sowie Blumenkohl im heißen Wasser kurz blanchieren, abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken und zur Seite stellen.
Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Speck, Zwiebelringe, Champignons, Brokkoli, Blumenkohl, Anchovis sowie Mozzarella verteilen und im Ofen ca. 20 Minuten backen. Pizza aus dem Ofen nehmen, kurz ausdampfen lassen und servieren.
Notizen
Nährwerte
Welche Beilagen passen zu Pizza Ortolana Speciale?
Da die Pizza bereits reichhaltig belegt ist, passen eher leichte Beilagen dazu. Ein einfacher grüner Salat mit einer milden Vinaigrette bringt Frische auf den Teller und ergänzt die herzhaften Komponenten der Pizza sinnvoll.
Auch ein Gurkensalat oder ein Tomatensalat harmonieren gut mit den kräftigen Belägen. Die frischen Gemüsesalate lockern die Mahlzeit auf und schaffen einen angenehmen Kontrast zu Speck, Käse und Anchovis.
Wer die Pizza im Rahmen eines größeren Essens serviert, kann zusätzlich eingelegtes Gemüse oder Antipasti anbieten. Diese fügen sich in die mediterrane Ausrichtung des Gerichts ein und ergänzen die verschiedenen Aromen auf natürliche Weise.
Welche Toppings runden das Gericht ab?
Die vorhandenen Zutaten bieten bereits ein ausgewogenes Geschmacksbild. Dennoch lässt sich die Pizza unkompliziert an persönliche Vorlieben anpassen.
Schwarze Oliven passen hervorragend zu Anchovis und verstärken die mediterrane Note. Auch Kapern können interessante Akzente setzen und die salzigen Komponenten unterstützen. Wer es etwas würziger mag, kann nach dem Backen einige Chiliflocken darüberstreuen.
Frischer Rucola bietet einen angenehmen Kontrast zur warmen Pizza und wird erst nach dem Backen aufgetragen. Ebenso können einige Späne von gereiftem Hartkäse die vorhandenen Aromen zusätzlich abrunden.
Für Liebhaber kräftiger Gemüsesorten eignen sich außerdem Paprika, Zucchini oder Artischockenherzen. Sie ergänzen die klassische Ortolana-Idee und erweitern die geschmackliche Vielfalt nochmals.
Wie entstand das Gericht und wo kommt es her?
Die Pizza Ortolana hat ihre Wurzeln in der italienischen Tradition der Gemüsepizza. Der Begriff „Ortolana“ bedeutet sinngemäß „nach Art der Gemüsegärtnerin“ und verweist auf die Verwendung verschiedener Gemüsesorten als Hauptbelag.
In vielen Regionen Italiens entwickelte sich die Ortolana als Alternative zu fleischlastigen Pizzen. Statt Schinken oder Salami standen saisonales Gemüse und regionale Zutaten im Mittelpunkt. Je nach Jahreszeit unterschieden sich die Beläge deutlich.
Die moderne Pizza Ortolana Speciale entsteht durch die Ergänzung klassischer Gemüsesorten um Speck und Anchovis. Diese Zutaten sind zwar nicht Bestandteil der traditionellen Variante, passen geschmacklich jedoch hervorragend zu Brokkoli, Blumenkohl, Champignons und roten Zwiebeln. Auf diese Weise verbindet das Gericht die Idee einer Gemüsepizza mit den kräftigen Aromen herzhafter Pizzaklassiker.
Fazit – warum lohnt sich dieses Gericht immer wieder?
Pizza Ortolana Speciale vereint mehrere Eigenschaften, die gute Pizza ausmachen. Sie verbindet unterschiedliche Gemüsesorten mit würzigem Speck, aromatischen Anchovis und geschmolzenem Mozzarella auf einem knusprigen Pizzaboden. Dabei entsteht eine ausgewogene Mischung aus herzhaften, würzigen und leicht süßlichen Geschmacksnoten.
Besonders interessant ist die Kombination aus traditionellen Gemüsesorten und klassischen Pizzazutaten. Dadurch wirkt das Gericht abwechslungsreich, ohne kompliziert zu sein. Wer gerne neue Belagkombinationen ausprobiert und gleichzeitig eine bodenständige, alltagstaugliche Pizza backen möchte, findet in der Pizza Ortolana Speciale eine spannende und zugleich unkomplizierte Variante.

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Das ist eine interessante, aber auch geile Kombi. Werde ich probieren.