Buletten, Frikadellen sowie Fleischpflanzerl sind ein fester Bestandteil der deutschen Küche. Egal wie man sie nennt. Die Ursprünge dieser Köstlichkeit lassen sich bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgen, als französische Hugenotten die Idee der "boulettes" (kleine Kugeln aus Hackfleisch) nach Deutschland brachten. Sie sind ideal als Hauptgericht sowie optimal als kleiner Snack für zwischendurch.

Autor: Kochzeit Magazin

Kategorie: Rezept

Erstellt: 19. November 2024

Besuche: 3.998

Inhaltsverzeichnis

Die Bedeutung von Buletten, Frikadellen sowie Fleischpflanzerl

Buletten sowie Frikadellen, aber auch Fleischpflanzerl und Co haben einen hohen Stellenwert in der deutschen Küche und werden sowohl als Hauptgericht als auch als Snack zwischendurch sowie Fingerfood geschätzt. Sie sind einfach zuzubereiten sowie vielseitig einsetzbar und passen zu vielen Beilagen wie Kartoffelsalat, Bratkartoffeln oder einfach mit Brot sowie Senf. Ihre Beliebtheit verdanken sie ihrer Vielseitigkeit sowie dem einfachen, aber herzhaften Geschmack.

Regionale Bezeichnung – Buletten, Frikadellen sowie Fleischpflanzerl & CO

In Deutschland sowie anderen Ländern haben Buletten verschiedene Namen. Es gibt kein Gericht, das so unterschiedlich, aber doch so gleich ist. Die Bezeichnungen in Deutschland sind Buletten (Berlin, Brandenburg), Frikadellen (Nord- sowie Westdeutschland), Fleischpflanzerl (Bayern) sowie Fleischküchle (Schwaben). In der Schweiz werden sie Hacktätschli genannt.

Andere Länder benennen ihre Varianten wie folgt, Fleischbällchen sowie Frikadeller in Dänemark, in Schweden sind es die Köttbullar, Meatballs in den USA sowie Großbritannien und die Italiener rufen Polpette. Die Zubereitung sowie die Form sind zwar immer leicht unterschiedlich, aber das Ergebnis ist immer das Gleiche, ein schmackhafter, beliebter sowie schneller und einfacher Snack.

Vorteile von Buletten, Frikadellen sowie Fleischpflanzerl

Sie sind einfach zubereitet sowie mit wenigen Zutaten schnell gemacht. Buletten, Frikadellen sowie Fleischpflanzerl sind vielseitig und passen zu vielen Beilagen. Man kann sie warm sowie kalt essen. Sie sind sättigend und nahrhaft sowie eine gute Quelle für Proteine. Sie sind auf jeden Fall familienfreundlich und werden von Groß sowie Klein gerne gegessen.

Buletten, Frikadellen, Fleischpflanzerl und Co

Worauf sollte man achten bei Buletten, Frikadellen sowie Fleischpflanzerl?

Sehr wichtig ist die Qualität des Hackfleischs sowie die Hygiene bei der Zubereitung. Frisches sowie hochwertiges Hackfleisch ist das A und O für gute Buletten, Frikadellen sowie Fleischpflanzerl. Man sollte die Gewürze richtig dosieren. Salz, Pfeffer sowie andere Gewürze müssen gut abgestimmt sein, damit die Buletten ihren vollen Geschmack entfalten. Man darf sie nicht zu lange braten, damit die Buletten saftig bleiben. Man kann die Buletten, Fleischplanzerl sowie Frikadellen sowohl mit als auch ohne Ei zubereiten.

Das Rezept wird wie folgt zubereitet

Buletten, Frikadellen, Fleischpflanzerl, so werden sie gemacht,

Buletten, Frikadellen, Fleischpflanzerl Rezept
5 von 2 Bewertungen
Viele Namen, viele Rezepte sowie viele Varianten. Wir zeigen unser Lieblingsrezept mit viel Geschmack.
Vorbereitung 20 Minuten
Zubereitung 20 Minuten
Gesamt 40 Minuten
Kategorie Hauptgericht
Küche international
Portionen 2 Portionen
Kalorien 270 kcal

ZUTATEN

  • 500 g Hackfleisch gemischt (Rind/Schwein)
  • 1 Stk. Ei
  • 1 Stk Zwiebel
  • 1 Stk Knoblauchzehe
  • 1 Stk. Brötchen
  • 1 EL Kapern
  • 150 ml lauwarme Milch
  • etwas Paniermehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • 1 Prise Majoran
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • reichlich Öl zum Ausbacken

AUSRÜSTUNG

  • 1 Messer
  • 1 Schüssel
  • 1 Pfanne
  • 1 Brett

ZUBEREITUNG

  • Buletten Vorbereitung
    Brötchen in Stücke schneiden und kurz in warmer Milch einweichen. Kapern abtropfen lassen und klein schneiden. Zwiebel sowie Knoblauch schälen und klein schneiden. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin glasig anschwitzen. Hackfleisch in eine große Schale geben und mit eingeweichtem Brötchen, Zwiebel, Knoblauch, Kapern, Salz, Pfeffer, Majoran, Ei sowie Paprikapulver gut vermengen.
  • Buletten garen
    Ein Wenig von der Masse zu einer Kugel formen und danach flach drücken. Die Dicke sowie die Menge jeder Frikadelle bzw. Bulette bleibt jedem selbst überlassen. Die geformten Buletten in Paniermehl wälzen. Ofen auf 80° vorheizen. In einer Pfanne reichlich Öl erhitzen und die Buletten von beiden Seiten langsam goldbraun ausbacken. Auf einem Küchenpapier abtupfen und im Ofen warm halten, bis alle Buletten fertig sind.

Notizen

Dazu passt eine Semmel, Kartoffelsalat, unser beliebtes Kartoffelpüree sowie Gurkensalat mit Rahm.

Nährwerte

Portion: 100gKalorien: 270kcalKohlenhydrate: 9.5gProtein: 12.4gFett: 19.9g
Schlüsselwort einfache Rezepte | schnelle küche | Snack Rezept
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Kartoffelpüree

Wir haben eine passende Beilage.

Kartoffelpüree sowie Kartoffelstampf passt wunderbar als Beilage zu diesem Gericht.

Fazit

Buletten sowie Frikadellen, aber auch Fleischpflanzerl und Co sind ein fester Bestandteil der deutschen Küche und erfreuen sich auch international großer Beliebtheit. Durch ihre einfache Zubereitung sowie der vielseitigen Einsatzmöglichkeiten sind sie ein zeitloser Klassiker, der in keiner Küche fehlen sollte. Egal, ob als schnelles Abendessen, Snack sowie auf dem Buffet, sie sind immer ein Genuss.

Buletten, Frikadellen, Fleischpflanzerl und Co

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Pizza Ortolana Special, herzhaft belegt und knusprig gebacken im heimischen Ofen

Eine leichte, frische Pizza mit Gemüse, Speck und Pilzen. Knusprig lockerer Teig, gebacken im heimischen Ofen, immer ein Genuss und besser als jede gelieferte Pizza.

ZUTATEN

2 Stk. Pizzateig
1 Pkg Champignons
1 Stk Brokkoli
1 Stk Blumenkohl
1 Dose Anchovis
1-2 Stk. Rote Zwiebel
15-20 Scheiben Speck nach Wahl
1-2 Stk. Mozzarella gerieben
4 EL Tomatensugo, Tomatensoße oder Ketchup

ZUBEREITUNG

Ofen auf 250° Umluft vorheizen. Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden. Mozzarella auf Raumtemperatur bringen. Pizzateig am Teller rund ausformen und mit Tomatensugo bestreichen. Menge nach Belieben. Brokkoli sowie Blumenkohl waschen, trocken schütteln und in kleine Röschen teilen. Brokkoli sowie Blumenkohl im heißen Wasser kurz blanchieren, abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken und zur Seite stellen.

Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Speck, Zwiebelringe, Champignons, Brokkoli, Blumenkohl, Anchovis sowie Mozzarella verteilen und im Ofen ca. 20 Minuten backen. Pizza aus dem Ofen nehmen, kurz ausdampfen lassen und servieren.

Mehr Rezepte, Tipps & Tricks findet ihr auf unserem Blog, den Link dazu haben wir auf unserem Profil angeführt.

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Knusprig paniert, herzhaft gefüllt und mit einer feinen Gemüsenote. 😍

Das Mangold Cordon Bleu kombiniert zartes Schnitzelfleisch mit würzigem Bergkäse, Schinken und frischem Mangold.

Eine abwechslungsreiche Variante des Klassikers, die sich hervorragend für ein besonderes Mittag- oder Abendessen eignet.

ZUTATEN

4 Stk Schnitzelfleisch Schwein o. Kalb
5-6 Blätter Mangold
4 Stk Schinken oder Speck
8 Scheiben Bergkäse
2 Stk Zwiebel rot
1 Stk Knoblauchzehe
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer
1 Schale Mehl
1 Schale Semmelbrösel (Paniermehl)
2 Stk Ei

ZUBEREITUNG

Mangold waschen, trocken schütteln und klein schneiden. Zwiebel sowie Knoblauch schälen und klein schneiden. In einer Pfanne etwas öl erhitzen, Zwiebel kurz anschwitzen, Knoblauch zugeben und kurz rösten. Mangold zugeben und kurz braten, bis dieser zusammenfällt. Mit Salz würzen. Mangold aus der Pfanne nehmen, etwas ausdrücken, damit er etwas Flüssigkeit verliert und zur Seite stellen. Schnitzel klopfen oder plattieren.

Schnitzel mit Schinken (oder Speck), Mangold, sowie Käse belegen, pfeffern, zusammenklappen und mit kleinen Spießen die Ränder befestigen. Mehl in eine große Schale geben, Eier in einer Schüssel aufschlagen, verquirlen und mit Salz würzen. Brösel (Paniermehl) in eine dritte Schale geben. Fleisch in Mehl, dann im Ei, zum Schluss in Brösel wenden und darauf achten das alles gut damit bedeckt ist. Öl (ca 1 cm hoch) in einer Pfanne erhitzen und das Cordon Bleu von beiden Seiten langsam ausbacken, bis die gewünschte Farbe erreicht ist. Auf Küchenpapier abtropfen lassen, Spieße entfernen und servieren.

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Dieses Pappardelle Rezept verbindet die leicht herbe Note von Radicchio mit einem aromatischen Walnuss-Pesto. 

Die breite Pasta nimmt die cremige Soße perfekt auf und sorgt für ein unkompliziertes Gericht mit viel Geschmack, das sich sowohl für den Alltag als auch für besondere Anlässe eignet.

ZUTATEN

Für die Pasta

500 g Pappardelle
1 Stk Radicchio
100 g Walnüsse
8-10 Stk Anchovis in Öl
2 Stk Knoblauchzehen
100 g Parmesan
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer

Für die Garnitur

80 g Pankobrösel
½ Stk Zitrone
3-4 Zweige Petersilie
etwas Olivenöl

ZUBEREITUNG

Radicchio waschen, Blätter abzupfen und in mundgerechte Stücke schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken. Petersilie waschen, trocken schütteln und grob hacken. Parmesan fein reiben. Zitrone halbieren und den Saft einer Hälfte auspressen. Pasta im Salzwasser bissfest kochen. Pankobrösel in einer Pfanne ohne Öl bei mittlerer Hitze goldgelb rösten. Immer dabei bleiben, die Brösel können schnell anbrennen.

Walnüsse, Anchovis, Öl, Knoblauch, Parmesan, Salz sowie Pfeffer in einem Mixer zu einer glatten Masse pürieren. Nuss-Anchovi-Parmesan-Mischung in einer Pfanne leicht erwärmen. Kurz bevor die Pasta fertig ist, 2-3 EL Pasta-Wasser der Nuss-Masse zugeben und alles gut vermengen. Radicchio zur Sauce geben und garen, bis dieser leicht zusammenfällt. Pasta abgießen, abtropfen lassen, in die Pfanne geben und alles gut vermengen. Mit Zitronensaft beträufeln, mit den gerösteten Bröseln, Parmesan sowie Petersilie bestreuen, mit Olivenöl beträufeln und mit etwas Pfeffer würzen.

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Dieses Palatschinken Cordon Bleu ist ein echter Klassiker für alle, die deftige Hausmannskost lieben. 😍

Die feinen Palatschinken werden gefüllt, aufgerollt, knusprig paniert und goldbraun ausgebacken. Das Ergebnis ist außen herrlich knusprig, innen saftig und aromatisch. Perfekt als sättigendes Hauptgericht für die ganze Familie und eine köstliche Alternative zu Cordon Bleu.

ZUTATEN

Backen und füllen

200 g Schinken oder Speck in Scheiben
200 g Käse würzig oder mild
3-4 EL Tomaten-Pesto
50 ml Milch
2 Stk Eier
1 Schüssel Semmelbrösel
1 Schüssel Mehl
1 EL Öl zum Backen

Für die Palatschinken

3 Stk Eier
500 ml Milch
250 g Mehl
1 Prise Salz

ZUBEREITUNG

Palatschinken: 3 Eier und die Milch in einer Schüssel mit dem Mixer verquirlen. Salz zugeben und langsam das Mehl unter ständigem Rühren einarbeiten bis eine homogene Masse entsteht. In einer Pfanne das Öl oder etwas Butter erhitzen und dünne Palatschinken auf beiden Seiten backen. Palatschinken auskühlen lassen.

Auf jede Palatschinke etwas Tomaten-Pesto streichen, eine Scheibe Schinken und eine Scheibe Käse legen. Die Palatschinken inklusive der Füllung einrollen, mit einem Zahnstocher (Spieß) fixieren. Mehl für die Panade in eine Schüssel geben, die zwei Eier mit 50 ml Milch in einer Schüssel verquirlen, Semmelbrösel ebenfalls in eine Schüssel geben. Die gefüllten Palatschinken in Mehl wenden, im Ei wälzen und mit Brösel rundum bedecken. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Palatschinken goldgelb ausbacken.

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Kommentare / Bewertungen

2 Comments

  1. Avatar-Foto
    Sandra Kohl 19 November, 2024 um 10:30- antworten

    5 Sterne
    Kapern? Interessant, hatte wir noch nie. Ist möglich aber nicht nötig. Warum aber nicht?

    • KochzeitLogo_180x180_KREIS
      Kochzeit Magazin 19 November, 2024 um 16:40- antworten

      5 Sterne
      Kapern verleihen den Buletten eine gewisse Salzigkeit und Konsistenz. Das bekommt man mit Salz nicht wirklich hin. Einfach mal versuchen, wir sind uns sicher, man wird sie danach immer verwenden. LG

5 from 2 votes

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